Die Landkarte der Zeit

Zeitreisen im viktorianischen London, eine Prise Jack the Ripper, Joseph Merrick und H.G. Wells und man hat das Buch “Die Landkarte der Zeit” von Felix Palma schon ganz gut beschrieben.

In drei Teilen entführt er uns dabei wirklich in diese Zeit und lässt die Begeisterung der damaligen für neue Techologien und Wissenschaften sowohl an dem Erfolg von “Die Zeitmaschine”, aber auch an einer Firma “Murray Zeitreisen” miterleben. Zweitere bietet den Menschen eine Reise ins Jahr 2000 an und verlangt ein “angemessenes” Honorar dafür.

Die Geschichte wird anhand von mehr oder weniger drei Protagonisten dargestellt, dessen Verbindung (und damit vielleicht die wirkliche Hauptperson) der Schriftsteller H.G. Wells ist. Der Erzähler selber versteckt sich in dem Buch nicht als Beobachter, sondern er erzählt wirklich und nutzt mit einem Augenzwinkern die Kutschfahrt von zwei Personen, um die Geschichte deren Väter zu erzählen, anstatt sich über Polster und Landschaft auszulassen. Ab und an wird so also quasi von außerhalb kommentiert oder eingeordnet, was den Leser aber nicht komplett aus dem Lesefluss herausreißt, sondern eher eine amüsante Ergänzung bietet.

Die Geschichte wiederzugeben, würde doch viel spoilern, nutzen wir mal den Klappentext:

Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikanten­sohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wieder­zugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit ­Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar ­zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper ­begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.

Mir hat das Buch jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Es liest sich sehr gut und spielt auf interessante Art und Weise mit dem Phänomen der Zeitreise. Also für Phantastikinteressierte definitiv ein Kauftipp!

Milliarden – Vergleich

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Mehr schlecht als Recht kann man oben mehrere Geldbeträge erkennen. Beispielsweise 321 Milliarden, die nötig wären, um alle Kinder in Entwicklungsländern 5 Jahren Nahrung und Schulbildung zu geben, 39 Milliarden für Hartz IV oder 400 Milliarden für das Deutsche Rettungspaket in der Wirtschaftskrise. Entnommen ist es einer Grafik der Zeit, die ich allen ans Herz legen will, da sie wirklich interessant ist und einfach mal bestimmte Dimensionen von Geldbeträgen (in Milliarden) deutlich macht. Auch sehr interessant ist die Vorlagegrafik von Information is beautiful, bei dem besonders die untere Hälfte beeindruckend ist. (gefunden über Spreeblick)

Projekt 52: Aufgabe 2 – Zeit

windowslivewriterprojekt52aufgabe1-e478image-thumb.pngEs ist wieder Foto-Samstag. Für das Projekt 52 ging es diese Woche um das Thema Zeit. Ich hatte relativ schnell überlegt, die Bahn als mein Zeit-Bild zu nutzen. Nämlich die Zeit, die man durch Verspätungen verliert. Ja, klingt irgendwie merkwürdig und nach Bahn-Bashing, aber es ist schon so, dass zusammengerechnet doch im Jahr einige Zeit dafür rausgeht, wenn man “wegen Störungen im Betriebsablauf” auf der Strecke stehen bleibt oder – schlimmer – am Bahnsteig auf die Bahn warten muss. Oft kann ich die Zeit schon kompensieren, denn man hat ja ein Buch oder den EEE PC dabei, aber manchmal geht das eben nicht. Insbesondere dann nicht, wenn die Bahn wiedermal überfüllt ist und man sich nur auf einem Stehplatz quetscht. Naja, hier also mein Motiv zum Thema “Zeit”:

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Ein wenig simpel und nur ein Schnappschuss. Bin mal gespannt, was morgen als neues Thema kommt ;)