Youtube-Viral befeuert Plattenverkäufe einer Indie-Band

Die Musikindustrie kämpft engagiert gegen Musikvideos bei YouTube, dabei gibt es doch Gegenbeispiele, wie solche Videos den Verkauf von Musik noch verstärkt:

So, instead of demanding that YouTube pull the video, the band posted a response to the ‘Kuroshio Sea’ video on the site, thanking their new found fans and the uploader who posted the original video.

“We’re so flattered to learn that it features one of our songs called Please Don’t Go,” Barcelona’s lead singer Brian Fennell says in the video response.

“We want to let you know that it’s been affirming in the last week to watch in the iTunes store a correlation with the sales of our record ‘Absolutes’, growing in the rock charts as a result of having the song placed in the video,” drummer Rhett Stonelake added.

mehr bei nerdcore.de

The Guild Session 2 auf YouTube

Ich hatte vor einiger Zeit bereits die Serie “The Guild” über eine Gruppe onlinerollenspielender Menschen empfohlen und auf die erste Staffel bei YouTube hingewiesen. Nun wird wohl auch die zweite dort nach und nach online gestellt. Hier deren erste Folge:

Ich warte inzwischen auf die dritte, denn auf der Xbox gab es Staffel 2 schon komplett zu sehen.

X-Box 360 vs. PS3 vs. Wii

Der gute alte Konsolenkampf: Was ist besser die PlayStation 3 von Sony, Microsofts X-Box 360 oder doch Nintendos Wii. Jeder hat seine Meinung dazu und ich habe meine Präferenz auch neben dem Fernsehen stehen, aber dieser Streit kann eben auch zu Kreativität und kleinen Fan-Filmchen sorgen. Eine Liste der 10 besten findet sich bei Zehn.de und dort hat die Wii jedenfalls die Nase vorne. Hier direkt zwei davon:

Hi, I’m a Wii

Shii – The Wii for Women

Zugegeben etwas naja… geschlechtsspezifisch und zum Ende hin etwas schlüpfrig, aber guckt es euch selber an…ich habe euch ja gewarnt :D

So, eine Kaufempfehlung gibt es nicht mehr – das erledigt der Elektromarkt eures Vertrauens :)

The Guild

Als ich vor einigen Tagen mal wieder durch den XBox Videomarktplatz stöberte kam ich auf “The Guild”, eine kleine Miniserie über die Spieler einer Online-Rollenspielgilde. Jede Folge dauert rund 3-7 Minuten und über bisher 10 Folgen in der ersten und 2 in der jetzt gestarteten zweiten Staffel spannt sich so eine amüsante Geschichte. Wikipedia beschreibt den Inhalt so:

Die Serie dokumentiert das Leben von Codex, die Heilerin der Knights of Good, die versucht ein normales Leben zu führen, nachdem einer ihrer Gildenkollegen vor ihrer Tür auftaucht.

Wobei m.E. normales Leben etwas relativ ist, denn irgendwie haben die alle eine kleine Macke, so wie Clara die Mutter die ihren Kindern mitten im Kampf ein Buch vorliest und dabei natürlich auch gerne Spielbegriffe integriert. Oder der Gildenmeister Vork, der sich hinter Regeln verkriecht und den das erste reale Treffen der Gilde as dem Rahmen wirft, weil er ja ein Essen bezahlen muss.

Hier die erste Folge als YouTube:

Leider habe ich die Folge nicht untertitelt gefunden, wie sie im XBox Videomarkt eingestellt sind, so müssen also ein wenig Englischkenntnisse vorhanden sind. Wenn jemand die im Netz untertitelt gesehen hat, freue ich mich über Ergänzung per Kommentar.

Kader Loth bei Kalkofe

Kalkofes Mattscheibe ist einfach genial und man kann ewig damit zubringen, sich die Folgen bei YouTube anzugucken. Hier aber nun ein Special zu Kader Loth, weil wir gestern Abend wieder die Ausschnitte mit ihr gesehen hatten.

Hier zur Einführung einfach mal eine RTL-Reportage (bei Kalkofe natürlich) zu dieser Frau:

 

Und als Informationen dazwischen eine kurze Zusammenfassung über das Leben und “Werk” von Kader Loth aus der FAZ vor einiger Zeit:

Kader Loth gibt 1975 als ihr Geburtsjahr an; was sie in den zehn Jahren vorher gemacht hat, ist unbekannt. Nach eigenem Bekunden entwickelte Frau Loth früh “Interesse an den Brettern, die die Welt bedeuten”, und legte sich recht bald auch darauf. Die Zeitschrift “Penthouse” veröffentlichte Fotos von ihr und verlieh ihr den Titel “Pet of the year 1998/1999″. Seitdem nimmt sie Gesangsunterricht und “prüft diverse Rollenangebote”. Ihre Bestimmung fand sie als exaltiert näselnde Dauer-Bewohnerin wechselnder Fernsehcontainer, wo sie ironischerweise jedesmal mit einer solchen Contenooonce auftritt, als habe sie als Diva in dieser gewöhnlichen Umgebung nichts zu suchen. Nach ihrem Rauswurf bei “Big Brother 5″ nahm sie an einem “Promi-Spezial” für die RTL-2-Reihe “Frauentausch” teil, wo sie Kühe melken und den Stall ausmisten mußte, was ihr so wenig gefiel, daß sie das gleiche direkt darauf noch einmal auf der “Alm” tat.

Wie man grade gesehen hat, ist Kader Loth ja sehr belesen und daher hatte sie auch bald das Vergnügen ihre eigene Literatursendung bei tier.tv zu moderieren – Lotheratur eben:

 

In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob ein eventueller Migrationshintergrund vielleicht auch für die auffällige Unkenntnis der deutschen Grammatik verantwortlich sein könnte. Wikipedia offenbart jedoch, dass Kader Loth zwar als Kind türkischer Eltern geboren wurde, aber 1975 in Berlin geboren wurde und man demnach schon erwarten dürfte, dass die deutsche Sprache weitaus besser beherrscht wird. Ob man auch wissen muss, dass SPD für Sozialdemokratische Partei Deutschland steht, will ich mal offen lassen. Aber “Sozial politische Union” kann es wohl sicher nicht sein:

Also manchmal fragt man sich dann doch, wer alles seine Plattform im Fernsehen bekommt :D

Politik und Web 2.0

Politik und Internet sorgt eher für Gelächter, wenn Politiker mit “Fachbegriffen” traktiert werden oder wenn die ersten Gehversuche mit Videos dargestellt werden. Nun, allgemein ist Web 2.0 bei Politikern noch in den Kinderschuhen, wie eine Kurzstudie von newthinking communications nun zeigt. Dabei wurden soziale Netzwerke wie studiVZ, facebook oder XING, sowie die Blogosphäre oder YouTube auf ihre Nutzung durch Parteien und deren Jugendorganisationen untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd: In den sozialen Netzwerken gibt es zwar durchaus Gruppen, die auch einige Mitglieder haben, aber sowohl in der Blogosphäre fehle eine Verankerung ebenso bei Twitter und auf Videos bei YouTube werde nur beschränkt zugegriffen. Hier ist für alle Parteien also noch eine riesige Baustelle – auch für uns in Gelsenkirchen. Von daher finde ich den Ansatz von Till Westermayer gut, sich einmal strukturiert Gedanken dazu zu machen. Bruchstücke gibt es in meinem Kopf auch schon, teilweise mehr, aber naja, mal sehen, was sich bis zur Kommunal- und Bundestagswahl daraus stricken lässt. Die Studie hat für mich aber daneben noch einen weiteren interessanten Ansatzpunkt: Sie könnte ggf. in meine Diplomarbeit fließen oder zumindest Ansätze dafür bieten ;)