studiVZ und Twitter

image Einige Freunde bei studiVZ werden mich wohl in nächster Zeit zur Nervensäge erklären. Zumindest beim “Buschfunk”, dem Tool bei dem Netzwerk, wo man auf die Frage Antwortet, was mach grade so tut. Da ich das sowieso schon immer bei Twitter tue, hatte ich keinen Sinn darin gesehen, das nochmal beim studiVZ zu tun. Facebook importiert die Daten ja schon länger und – was weiterhin noch ein Vorsprung ist – bietet auch eine direkte Diskussion zu dem jeweiligen Thema. Ich hatte davon ja hier schon berichtet. Aber immerhin gibt es bei studiVZ nun auch meine Meldungen zum nachlesen. Zur Diskussion müssten dann die Pinnwände herhalten. Ansonsten sei gesagt, dass man neben belanglosen Informationen in meinem Twitter-Stream sicher auch mal den ein oder anderen interessanten Link finden dürfte – ist dies doch das interessanteste für mich bei Twitter. Man stößt eben darüber auf manchen guten Artikel :) Also vielleicht verhindert es ja eben das, dass ich als Nervensäge abgestempelt werde – und wenn doch ist es eben so ;)

Mit Facebook lässt es sich besser kommunizieren als im studiVZ

Ich habe mir den Artikel “Facebook ist besser als studiVZ” nochmal angeguckt, den ich vor etwa einem Jahr geschrieben habe und festgestellt, dass irgendwie die Gründe nicht mehr wirklich übereinstimmen oder untergehen in dem Artikel voller Spielereien. Inzwischen ist facebook weniger Spielerei und viel mehr Kommunikation. Und warum ich lieber darüber, als über StudiVZ kommuniziere, versuche ich nun nochmal zu erklären.

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“Die Farben unterscheiden sich”

Also das war grade wirklich der Spaß des Tages: StudiVZ weist die Fälschung von facebook zurück. So müsse die Software selber geschrieben werden, da diese Dateien nicht kopieren könne. Allerdings seien beide Seiten auch nicht zu verwechseln:

“Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau.”

Also nach dieser Logik dürfte ich dann ja wohl auch eine Hausarbeit kopieren dürfen, wenn ich nur die Schriftart ändere oder bei Bildern spielt das Urheberrecht dann wohl auch keine Rolle, wenn ich mit den Farben arbeite. Also ziemlicher Blödsinn.

Es geht ja nichtmal darum, dass das StudiVZ die Software gestohlen hat, diese ist bei facebook doch viel weiter. Dort konnte man immerhin von Beginn an Nachrichten an mehrere Mitglieder schicken und ähnliches. Es geht auch nicht um die Idee eines sozialen Netzwerkes Aber auch das Äußere ist eine schöpferische Leistung. Wer schonmal Templates für Internetseiten erstellt und sich eingehender mit CSS beschäftigt hat wird wissen, wieviel Aufwand das ist.

StudiVZ hat im übrigen reagiert und vor dem Landgericht Stuttgart eine Feststellungsklage eingereicht, damit die Vorwürfe von facebook durch ein deutsches Gericht entkräftet werden.

Facebook verklagt StudiVZ

Wer beide Netzwerke kennt, hat die Ähnlichkeit beider Netzwerke bereits seit längerem erkannt und – wahrscheinlich weil facebook der Einstieg auf dem deutschen Markt nicht so wirklich gelingen will – nun hat facebook reagiert und Klage gegen studiVZ eingereicht.

“Ein großer Teil des Erfolgs – wenn nicht der gesamte Erfolg – von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet”

so heißt es in der Klageschrift, die im amerikanischen Kalifornien eingereicht wurde. Ich muss sagen es freut mich ein wenig. Nicht nur, weil ich facebook besser finde und ich es schon eine ziemliche Dreistigkeit finde so offensichtlich von einer anderen Seite zu klauen, aber auch weil studiVZ ja in letzter Zeit auch alles abgemahnt hatte, was ein VZ am Ende hatte.

Facebook ist besser als studiVZ

Seit einigen Wochen bin ich nun auch bei Facebook registriert und muss sagen, dass ich es weiteraus besser finde, als das hier eher bekannte StudiVZ. Groß verwunderlich ist es nicht, denn Facebook ist international größer und wird mehr genutzt und außerdem ist studiVZ nicht viel mehr als ein Klon dieser früheren Plattform, was sich schon am gleichen Layout deutlich zeigt. Nachrichten verschicken, Freunde finden und ähnliches ist dabei sehr ähnlich (auch wenn bei Facebook bereits früher Nachrichten an mehrere Personen verschickt werden konnte). Continue reading

Politik und Web 2.0

Politik und Internet sorgt eher für Gelächter, wenn Politiker mit “Fachbegriffen” traktiert werden oder wenn die ersten Gehversuche mit Videos dargestellt werden. Nun, allgemein ist Web 2.0 bei Politikern noch in den Kinderschuhen, wie eine Kurzstudie von newthinking communications nun zeigt. Dabei wurden soziale Netzwerke wie studiVZ, facebook oder XING, sowie die Blogosphäre oder YouTube auf ihre Nutzung durch Parteien und deren Jugendorganisationen untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd: In den sozialen Netzwerken gibt es zwar durchaus Gruppen, die auch einige Mitglieder haben, aber sowohl in der Blogosphäre fehle eine Verankerung ebenso bei Twitter und auf Videos bei YouTube werde nur beschränkt zugegriffen. Hier ist für alle Parteien also noch eine riesige Baustelle – auch für uns in Gelsenkirchen. Von daher finde ich den Ansatz von Till Westermayer gut, sich einmal strukturiert Gedanken dazu zu machen. Bruchstücke gibt es in meinem Kopf auch schon, teilweise mehr, aber naja, mal sehen, was sich bis zur Kommunal- und Bundestagswahl daraus stricken lässt. Die Studie hat für mich aber daneben noch einen weiteren interessanten Ansatzpunkt: Sie könnte ggf. in meine Diplomarbeit fließen oder zumindest Ansätze dafür bieten ;)

meinVZ kommt…

Ich war nie ein großer StudiVZ Nutzer und die neue Plattform von Holzbrinck meinVZ – welche sich an Ältere oder Nicht(mehr)studierende wendet – wird daran nichts ändern. Von daher stehe ich dem heutigen Start nicht wirklich aufgeregt gegenüber, interessant fand ich aber eine Grafik von Le Monde, welche ich bei Robert Basic gefunden habe. Also mit der internationalen Vernetzung scheint es noch nicht weit her zu sein.

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Im übrigen: Das sich dies mit einem neuen “VZ” ändert darf wohl bezweifelt werden, denn in Amerika ließe sich ein VZ wohl schwer starten, es sei denn VerZeichnis wird plötzlich auch zu einem englischen Wort, aber dafür müssten die ganzen VZs wohl auch über den deutschsprachigen Raum bedeutenden Einfluss gewinnen. Angesichts des Vorsprungs von Facebook und MySpace – auch in Europa – dürfte dies aber wohl kaum kommen.

Heiratsantrag

Liebster Schatz, seit langer Zeit sind wir nun bereits zusammen und haben schöne Zeiten, aber auch die dunklen Seiten des Lebens durchgemacht. Unsere Liebe hat uns stark gemacht, so dass uns all der Gegenwind nichts ausmachen konnte und nun kann ich mir kein Leben mehr ohne dich vorstellen. Von daher möchte ich dich hier fragen, ob du mich heiraten möchtest? Continue reading

StudiVZ Datenschutz

Seit einigen Tagen gelten beim StudiVZ ja die neuen Datenschutzregeln, die auch personalisierte Werbung und ähnliches ermöglichen. Allerdings sieht die Einverständniserklärung ja auch vor, dass man sich vor dieser Nutzung schützen kann. Allerdings ist diese Funktion doch mehr versteckt, als ich dies gedacht hatte. Über mmyNews bin ich auf eine gute und schnelle Zusammenfassung der wesentlichen Schritte gestoßen – so kann man StudiVZ also problemlos weiter nutzen:

Für alle die Schikanen abstellen wollen:

1. Klickt auf >Datenschutz, das befindet sich auf der Leiste ganz unter wo man nie hinguckt
2. Klickt auf >Datenschutzerklärung
3. Jetzt hab ihr den Blödsinn dem ihr zugestimmt habt, scrollt ganz nach unten.
4. Klickt auf >Einstellungen zur verwendung meiner daten
5. Jetzt könnt ihr alle kästchen leerklicken, fertig.

Linktipps 19.10.2007

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