Streifzug durchs Netz vom 28.07.2010

Gerade auf dem Heimweg war mir beim durchgehen der Twittermeldungen mal aufgefallen, wieviele interessante Links heute auf meiner Read Later Liste landeten, bei Twitter als Favorit (als Erinnerung zum später lesen) oder über Twitter von mir weitergegeben wurden. Und irgendwie fehlt mir die Möglichkeit selber noch mal zu rekapitulieren, aber auch das ganze im Blog zu verarbeiten. Darum soll es jetzt jeden Morgen einen Beitrag mit einigen kommentierten Links geben. Wie lange ich es durchhalte – keine Ahnung. Also los gehts. Ein wesentliches Thema auch heute ist noch immer die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg…

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Multitasking ineffektiv

Beim Computer oder dem iPhone ist es bestimmt praktisch: Multitasking. Mehrere Fenster die gleichzeitig geöffnet haben ist schon toll. Problematischer wird es da schon in der Realität. Nebenbei einen Videopodcast gucken neben dem Artikel schreiben, geht vielleicht gerade so, aber selbst das lenkt doch etwas ab. Wie ineffektiv Multitasking doch sein kann, könnt ihr ja bei imgriff.com mal selber ausprobieren. Ich war beim Lösen der Aufgabe im “Multitasking-Modus” ganze 13 Sekunden langsamer – also brauchte für die Aufgabe 1,5 mal so lang, wie normal. (26 normal, 39 beim Multitasking). Und wenn man ehrlich ist: Zuviele Programme auf dem Rechner belasten diesen doch auch deutlich :)

Gewonnen!

image Ich hatte vor einigen Tagen ja schon von dem Buch “Erfolgreiche Gewohnheiten” berichtet, bei dem es darum geht sich in 21 Tagen neue Gewohnheiten anzutrainieren. Als äusseres Merkmal, Erinnerung und Druckmittel dient ein YuKon Armband, bei dem man pro erfolgreichen Tag ein Element hinzufügt, bzw. nach einem Fehltritt alle wieder entfernt. Ein solches Armband mit Elementen ist nicht ganz ohne, was den Preis angeht, rund 100 Euro müssen dafür über die Ladentheke gehen, so dass ich zunächst mit anderen Dingen experimentierte, bis die große Verlosung der Testexemplare schließlich ihr Ende fand. Und wie es die Glücksfee so will, habe ich eins der 50 Startersets gewonnen. Ich bin schon gespannt darauf, wie das Ding in Natura aussieht und vor allem natürlich, ob mich das weiterbringt. Ich denke am schwersten werden die ersten 3-5 Tage, ab dann kommt der “Ich-kann-doch-nicht-alles-wieder-verlieren” Druck dazu ;) Mehr dazu damit regelmäßig hier im Blog.

Erfolgreich Gewohnheiten ändern

imageIch hab regelmäßig den Wunsch irgendwas zu ändern, halte dann vielleicht auch mal einige Tage durch und dann fällt man eben in einen alten Trott und dieses Ziel verschwindet von der Bildfläche. Und irgendwie ärgere ich mich dann über mangelnde Selbstdisziplin. Heute bekam ich aber das Buch “Erfolgreiche Gewohnheiten” von Jörg Weisner, dessen Aussage ist, dass man Selbstdisziplin vergessen solle, denn diszipliniert sei jeder. Das Problem sind Gewohnheiten, die man ändern oder eben aufbauen muss. Das Konzept geht dann von 21 Tagen aus, die man – am besten am Stück – durchhalten muss und als visuelles Merkmal und vor allem Erinnerung dient ein Armband, an dem täglich ein neues Element hinzukommt, wenn man sich an sein aktuelles Ziel hält. Und sehr viel schneller kommen die alle wieder ab: Ein Fehltritt und schon kommt alles wieder runter, alles verloren. Ich denke soetwas könnte wirklich besser funktionieren, als alle bisherigen Ideen, “Verträge mit mir selbst” und so. Nur leider kostet dieses Armband knapp 100 Euro und die kann ich jetzt nicht mal eben auf den Tisch legen, also müssen zunächst andere alternativen her und die Hoffnung, zu den 50 Testern zu gehören, die dies offiziell ausprobieren dürfen :)

Surf-Selbstschutz

Irgendwie hat jeder es doch schonmal erlebt. Eigentlich muss man eine Hausarbeit schreiben, aber nur eben sollen die Emails geprüft werden. Eine Stunde später kennt man viele neue Gruppen im StudiVZ und die neusten YouTube Videos – und erschreckt über die vergeudete Zeit. Und immer wieder finden sich im Netz tausende Ablenkungen, die einen von der sinnvolleren Arbeit abhalten. Wer nicht die Disziplin aufbringen kann, sich selber zurückzuhalten (oder erst, wenn es wirklich knapp wird), kann sich nun helfen lassen. Über imgriff.com bin ich auf das Firefox Plugin LeechBox gestoßen, mit dem man bestimmte Internetseiten für bestimmte Zeiten an bestimmten Tagen sperren kann. Wer sich selbst versucht zu betrügen, kann gar diese Sperre während der Zeit als nicht aufrufbar definieren. Auch solche Sperren nach X Minuten auf den Seiten ist möglich. Für alle, die eine solche Unterstützung brauchen sicher eine sehr gute Idee!

Vorsätze für das nächste Jahr

Matthias Lehming fragt in seinem Blog nach den Vorsätzen für das kommende Jahr und ich hab das mal zum Anlass genommen mir ein wenig darüber Gedanken zu machen. Damit das hier aber nicht (nur) zu einer Privatshow wird, zum einen die Einladung ebenfalls sein innerstes nach außen zu kehren und an der Aktion teilzunehmen, aber vor allem auch noch einige allgemeine Ratschläge zu Vorsätzen oder dem Ändern von Gewohnheiten. Denn was bringen die besten Vorsätze, wenn man sie am Ende eh nicht durchbekommt. Ich hoffe, dass es mir zumindest weiterhilft, denn mit der Durchsetzung ist das leider immer so eine Sache…

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Linktipps 02.11.2007

Factually Incorrect (3) « Stefan Niggemeier Annotated
Was mich fasziniert an dem islamfeindlichen Blog „Politically Incorrect” und ähnlichen Seiten: Wie jede Falschmeldung ihre Glaubwürdigkeit noch erhöht.

Wie sich Ägypter wechselseitig Kredite finanzieren | tagesschau.de Annotated
Das Prinzip ist so simpel wie erfolgreich: Wer in der ägyptischen Mittel- und Unterschicht heiraten will oder einen neuen Kühlschrank braucht, geht nicht zur Bank, denn die gibt ihm ohnehin nichts. Er macht eine Gameya: Er sucht sich zehn Bekannte, die bereit sind, zehn Monate lang jeweils 100 Pfund einzuzahlen. Das macht 1000 Pfund im Monat, für jeweils einen aus der Gruppe. Der Initiator bekommt als erster das Geld, dann folgen die anderen. Es gibt keine Zinsen – aber jeder hat was davon.

Statistik: Der Trick mit den Arbeitslosen – Wirtschaft – stern.de Annotated
Jubelstimmung am Arbeitsmarkt, nur noch 3,5 Millionen Menschen ohne Job. Doch langsam: In der offiziellen Statistik werden viele Personen nicht berücksichtigt – und eigentlich gibt es rund 1,4 Millionen Arbeitslose mehr. Eine echte Bilanz.

Der Link am Morgen: 64 Antworten fürs Bewerbungsgespräch » imgriff.com Annotated
CrackInterview haben Antworten zu 64 in Bewerbungsgesprächen oft gestellten Fragen zusammengestellt. Zu jeder Frage werden die damit verbundenen Fallen genannt. Außerdem wird umrissen, wie die bestmögliche Antwort aussieht.

Linktipps 24.10.2007

Basic Thinking Blog | Tanzende Lady III.
Robert Basic hat die Tanzende Lady nicht mehr losgelassen ;)

heise online – Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung Annotated
Für die Hungerhill School in Doncaster, South Yorkshire, geht angeblich die Sicherheit der Schüler über alles. So gibt es beispielsweise das System “Sicherheit für die Kinder an der Schule”, bei dem Eltern via E-Mail, SMS und/oder automatischen Telefonbotschaften benachrichtigt werden, wenn die Kinder sich nicht ordnungsgemäß gemeldet haben. Die Eltern sind dann verpflichtet, möglichst umgehend den Grund der Abwesenheit mitzuteilen.

 

heise online – SWR geht gegen GEZ-Artikel der Süddeutschen Zeitung vor Annotated
Die ARD betreibt weiter Imagepflege in Sachen GEZ. Nachdem die Kölner Gebühreneintreiber dem vergleichsweise unbekannten Portal akademie.de per Abmahnung eine genehme Sprachregelung aufzwingen wollten und mit wenig freundlicher, dafür aber bundesweiter Berichterstattung belohnt wurden, übernimmt nun offenbar der Südwestrundfunk die Wacht über deutsche Journalisten. Auf einen nicht gerade schmeichelhaften Beitrag der Bild-Zeitung (“Die Methoden der GEZ-Schnüffler. Sie schnüffeln. Sie drohen. Sie kassieren kräftig ab.”) reagierte der SWR noch mit einer länglichen Stellungnahme, um die nach Anstaltsmeinung “sachlichen Fehler” der Bild zu korrigieren. Jetzt bemühte der Sender seine Rechtsabteilung, um gegen einen Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) vorzugehen.

 

Anwälte verbieten Ansicht des HTML-Codes ihrer Website – Golem.de Annotated
Die mit eigenwilligen Abmahnungen und Klagedrohungen bekanntgewordene Anwaltskanzlei Dozier Attorneys verbietet in den Nutzungsbestimmungen für ihre Website die Ansicht des HTML-Codes derselben. Wie die Anwälte bei Zuwiderhandlung vorgehen wollen, bleibt offen.

 

Der Link am Morgen: 131 Produktivitätstipps » imgriff.com Annotated
Yoav Ezer hat auf Codswallop 131 Tipps zur Produktivitätssteigerung beim Einsatz von Email, Instant Messaging, Word, Excel und weiteren zusammengestellt.

 

Linktipps 10/20/2007

Krankheitsüberträger Zecken überleben Vollwaschgang – Gesundheit – sueddeutsche.de  Annotated

Ein amerikanischer Insektenforscher hat Zecken in die Waschmaschine gesteckt.

Die Tiere überstanden Waschgänge bis 50 Grad Celsius.

    Notlügen im Vorstellungsgespräch – gestattet oder nicht? » Karriere – Blog  Annotated

    Du möchtest gerne wissen, was gefragt werden darf und was nicht? Um Deine Frage zu beantworten, haben wir Dir nachfolgend eine kleine Liste zusammengestellt.

      The 9 funniest ways to play Tetris in Real Life | Auslandsjahr – Schule, Studium und Jobs im Ausland  Annotated

      Forget all you have heard and seen about Tetris, this funny game invented in 1985 by the Russian, Alexey Pajitnov! Here you can see eight funny ways to play Tetris in your Real Life! My Favorites are the Russian Tetris and Crazy Asian Tetris! Now it’s up to you: Watch and choose your favorite !!!

        gulli: Quake Wars und Need for Speed: Der Einstieg für zukünftige Geheimdienstler  Annotated

        Wer viel Quake zockt, eignet sich besonders gut als Agent – diese Folgerung kann man aus dem Vorgehen des britischen Government Communications Headquarters GCHQ ableiten. In diversen Videospielen will der Geheimdienst zukünftige Mitarbeiter werben.

          Linktipps 19.10.2007

          Verräterische Körpersprache – sueddeutsche.de Annotated
          Bei der ersten Begegnung mit einem Fremden ist es vollkommen egal, was wir erzählen. Unser Gegenüber nimmt fast ausschließlich unsere Körpersprache wahr. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gehen nur sieben Prozent des Eindrucks, den wir hinterlassen, auf das tatsächlich Gesagte zurück.

          Das gilt in Bewerbungsgesprächen ebenso wie bei Gehaltsverhandlungen mit dem neuen Geschäftsführer. Um so wichtiger ist es, in solchen Situationen die eigenen Signale zu kontrollieren und die des Gesprächspartners richtig zu deuten.

          Bisher größtes Schwarzes Loch entdeckt Vom Gemini-Teleskop aufgespürt – Wissen – sueddeutsche.de Annotated
          Forscher haben in unmittelbarer Nachbarschaft zur Milchstraße das bislang massereichste stellare Schwarze Loch entdeckt. Das große Nichts trägt den Namen M33 X-7 und ist 15,7 Mal so schwer wie die Sonne.

          Der Herr Studiosus: Paul kann man nicht gruscheln – UniSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten Annotated
          Zwei Millionen deutsche Studenten haben über drei Millionen Einträge beim Uni-Einwohnermeldeamt, besser bekannt als StudiVZ. Nur Student Paul nicht. Dafür weiß er gute Gründe – er muss aber auch ertragen, dass sehr schöne Frauen ihn beschimpfen.