Thirteen days

Leider war es die letzten Tage ja auffällig ruhig hier im Blog – der Grund: Eine Diplomprüfung in Geschichte am nächsten Mittwoch. Themen: “Die USA im ersten Weltkrieg” und “Kennedys Außenpolitik”. Momentan ist da wirklich nicht viel Zeit, denn von Morgens bis Abends wird gelesen und zusammengefasst. Dennoch möchte ich dazu passend doch noch einen kurzen Filmtipp geben: Thirteen Days von Roger Donaldson mit Kevin Costner. In dem 140 Minuten langen Spielfilm aus dem Jahr 2000 werden die 13 Tage der Kuba Krise nochmal dargestellt. Und das sehr gut. Klar, es stimmt nicht alles zu 100 Prozent, aber das meiste ist schon richtig und teilweise findet man sogar 1:1 Zitate. Jedenfalls hab ich den Film – wie meine Twitterbeobachter mitbekommen haben – gestern nochmal gesehen und kann ihn nur empfehlen. Auch die Dokumentation auf der zweiten DVD ist sehr interessant :) Also kaufen :D

“Instrumentalisierung” der Menschenrechte – Die Linke und Kuba

Lafontaine war also in Kuba um den “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” kennen zu lernen und hat dabei erfahren, dass es diesen nicht gibt, sondern er von Land zu Land verschieden sei. Okay, interessanter war allerdings die Feststellung von ihm, dass andere Parteien die Menschenrechtsfrage in Kuba nur “wichtigtuerisch instrumentalisieren” um der Linkspartei zu schaden. Hintergrund war die Aufforderung von Volker Beck, dass Lafontaine doch deutlich gegen die Menschenrechtsverletzungen in Kuba protestieren solle und zu zeigen “wie ernst es Die Linke mit ihrer Kritik an Menschenrechtsverletzungen weltweit meint.” Continue reading