Rache für Wembley und der Fernsehbeweis

Heute stand die Deutsche Nationalmannschaft also im Achtelfinale gegen den “Lieblingsgegner” England. Das Ergebnis ist nichts neues: 4:1 haben die deutschen Spieler gewonnen und England damit die größte Niederlage während einer WM zugefügt. Und noch eine andere Ungerechtigkeit ist mehr oder weniger gesühnt worden: 44 Jahre nach dem berühmten Wembley Tor – bei dem England ein Tor gegeben wurde, obwohl der Ball nicht hinter der Torlinie war – wurde heute ein gültiges englisches Tor nicht gewertet. Zugegeben: 1966 war es deutlich unklarer und anders als bei dem alten Tor musste man nun nicht 24 Jahre auf die Klärung die Frage warten, ob es nun ein Tor war oder nicht. Aber ich wage auch mal zu behaupten, die Auswirkungen waren geringer heute. Während damals in der Verlängerung das Endergebnis von 4:2 dadurch zustande kam, dass Deutschland die Abwehr öffnete und mehr auf Angriff spielte, hatte die englische Mannschaft doch auch nach der Entscheidung weiterhin aktiv gespielt, aber eben nicht ganze 90 Minuten lang, sondern vielleicht 30.

Continue reading

Lass die Finger von der Vuvuzela

Tja, die WM hat begonnen und was hört man am häufigsten? Richtig ein Wööööö von der Vuvuzela. Und zwar als Dauerbeschallung. Man gewöhnt sich mit der Zeit zwar ein wenig daran, aber was ist aus schönen Fangesängen und einem Auf- und Abschwellen der Lautstärke je nach Situation geworden? Das fehlt mir dann doch ein wenig. Problematischer ist die Situation wohl für Reporter und die Spieler, deren Absprachen damit deutlich erschwert werden. Und der Frust über diese Dauerbeschallung hatte Radio Bremen dazu veranlasst diesem “Instrument” ein eigenes Lied zu widmen: Lass die Finger von der Vuvuzela: