Harry Potter VI

Am 20. November 2008 kommt der sechste Teil der Harry Potter Reihe in die Kinos. Heute kam der Trailer hierzu heraus:

Ich bin schon gespannt drauf, auch wenn ich den sechsten Teil sicherheitshalber vorher nochmal lesen sollte, aber das auch deshalb, weil ich mir heute den siebten und letzten als englisches Taschenbuch gekauft habe.

Die drei ??? – der Film

Am Wochenende hatte ich mir den ersten Film der drei Detektive “Die drei ??? und die Geisterinsel” ausgeliehen und angesehen. Ich hatte ja ziemliche Befürchtungen, was die Umsetzung der Krimiserie angeht, denn Bilder zerstören ja einiges, was man zuvor nur in seinen Gedanken aufgebaut hatte. Rückblickend muss ich sagen, dass dieser Fall nicht eingetreten ist und der Film nicht schlecht war. Klar, er richtet sich an Kinder und hat entsprechende Aufmachung, wie Bob der einen viel zu schweren Rucksack hat und regelmäßig damit umkippt. Auch mit der entsprechenden Geschichte aus dem Original hat der Film nicht viel gemeinsam, mit Ausnahme einer Reise, Peters Vater, der dort arbeitet und eben eine “Geisterinsel” samt Schatz. Sonst ist es eine andere aber deshalb nicht zwingend schlechte Story, wenn man eben nicht grade von einem Kriminalthriller für Erwachsene sondern einem Kinder-Detektivfilm ausgeht. Der nächste Film ist bereits geplant und wird das Gespensterschloss als Grundlage haben. Der erste jedenfalls ist auf meinem Amazon.de Wunschzettel vorgemerkt. Also wer sich berufen fühlt… ;)

1984 bei Google Video

image George Orwell’s 1984 gilt als Paradebeispiel des Überwachungsstaates. Wer das Buch noch nicht gelesen oder den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies bald tun und kann neben der DVD auch auf Google Video diesen Film komplett betrachten. Neben dem bekannten Film von 1984 findet man dort aber auch die britische Fernsehfassung von 1954, die wohl einigen Wirbel in Großbritannien verursachte, wie auf ravenhorst berichtet wird.

Hier die genialste Dystopie eines totalitären Staates, die es m.E. nach gibt:

Die alte Fassung kenne ich noch nicht, werde ich mir aber auch die nächsten Tage mal angucken. Jedenfalls hat es dazu geführt, dass ich auch noch bei YouTube rumgestöbert habe nach schönen Videos und da ist schon einige insoc-Propaganda zu finden ;)

 

Aber sucht doch selbst mal ;)

(Ursprünglich via)

Thirteen days

Leider war es die letzten Tage ja auffällig ruhig hier im Blog – der Grund: Eine Diplomprüfung in Geschichte am nächsten Mittwoch. Themen: “Die USA im ersten Weltkrieg” und “Kennedys Außenpolitik”. Momentan ist da wirklich nicht viel Zeit, denn von Morgens bis Abends wird gelesen und zusammengefasst. Dennoch möchte ich dazu passend doch noch einen kurzen Filmtipp geben: Thirteen Days von Roger Donaldson mit Kevin Costner. In dem 140 Minuten langen Spielfilm aus dem Jahr 2000 werden die 13 Tage der Kuba Krise nochmal dargestellt. Und das sehr gut. Klar, es stimmt nicht alles zu 100 Prozent, aber das meiste ist schon richtig und teilweise findet man sogar 1:1 Zitate. Jedenfalls hab ich den Film – wie meine Twitterbeobachter mitbekommen haben – gestern nochmal gesehen und kann ihn nur empfehlen. Auch die Dokumentation auf der zweiten DVD ist sehr interessant :) Also kaufen :D

Die Welle

Mit der Grünen Jugend ging es am Freitag in die Welle. Ich hatte den Film ja schon angekündigt
und mag die Thematik die dahinter steckt, nämlich die Frage, wann und wie ein System autoritär wird. Dies ist auch die Frage, die der Lehrer Rainer Wegner seinen Schülern zu Beginn der Projektwoche an seiner Schule stellt: “Meint ihr wirklich, dass eine Diktatur in Deutschland nicht mehr möglich sei?” und die einhellige Antwort: Nein, man sei ja zu aufgeklärt. So weit so gut. Das Original aus den USA von 1981 bzw. eben die Handlung von 1967 wurde nach Deutschland und in die Moderne übertragen, was sicherlich ein interessantes Experiment hätte werden können. Continue reading

Irina Palm

Wenn es in einem Film über eine Frau geht, die Männer mit der Hand befriedigt, kann dies schnell ins schlüpfrige abgleiten und zu einem furchtbar schlechten Film werden. Nicht so bei Irina Palm, einem Film über Maggie, eine Mitfünfzigerin in London, die aus finanziellen Gründen in diese Lage gedrängt wird: Ihr schwererkrankter Enkel liegt im Sterben und alleine eine Operation im weit entfernten Australien kann ihm noch helfen. Nur sind alle Finanzreserven der Familie längst in frühere Therapien geflossen und der Sohn zudem arbeitslos. Auf der Suche nach Arbeit scheitert sie zunehmend und – nach einem Missverständnis – beginnt ihre Karriere als Mastubateurin ((gibt es dafür eine Berufsbezeichnung? :) )). Continue reading

Stärke durch Disziplin, Stärke durch Gemeinschaft

Ich glaube in meinen Jugendjahren hat mich kaum eine Geschichte so fasziniert, wie “Die Welle”. Anders als bei vielen anderen Altersgenossen bin ich darum gekommen, dieses Buch in der Schule auseinander nehmen zu müssen, sondern habe es vor allem dadurch kennengelernt, dass wir es einmal auf die Bühne brachten. Kevin machte dies später ebenso und ab 13. März kommt diese wahre Begebenheit nun ins moderne Deutschland übertragen wieder in die Kinos:

Ich freue mich schon darauf, diese Geschichte wieder einmal zu sehen. Sie zeigt, wie eine Schulklasse in einem Experiment sich durch das Bilden einer Gemeinschaft schnell zu einer faschistischen Gruppe wird, die Andere unterdrückt. Somit wird schnell deutlich, dass trotz aller Aufklärung noch immer entsprechendes Handeln durchsetzbar ist.

Ähnliche Experimente sind weit verbreitet und demnach ist die Frage, wieso Menschen so handeln sicher schwerer zu beantworten. In einer amerikanischen Schule musste letztes Jahr ein Experiment abgebrochen werden, in dem die Schüler die Situation von Juden im Dritten Reich genauer kennenlernen sollten, indem sie in entsprechende Gruppen eingeteilt wurden.

Weitere Experimente, die zeigen, wie autoritätsgläubig Menschen sein können, sind das Milgram-Experiment oder das Stanford-Prison-Experiment, welches auch in dem Film “Das Experiment” – wenn auch überzogen – nachgestellt wird.

Indiana Jones 4

Neben den Drei ??? hat noch jemand den Weg zurück gefunden: Indiana Jones ist zurück. Zwar erst am 22. Mai in den Kinos, aber heute abend läuft (um 20.12 Uhr auf Pro7) der deutsche Trailer zu seinem vierten Abenteuer an. In Englisch wurde er bereits gestern veröffentlicht:

Prestige – Meister der Magie

“Meister der Magie” klingt bei den heutigen Fantasydramen nach einem typischen Spektakel mit Feuerbällen, Zauberstäben und vielleicht dem ein oder anderen Drachen – aber das Gegenteil ist bei diesem Meisterwerk von Christopher Nolan der Fall. Der Film aus dem letzten Jahr handelt von zwei Illusionisten (wenn man so will Magiern) im London am Ende des 19. Jahrhunderts: Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale). Arbeiten die Beiden zu Beginn des Filmes noch zusammen, entwickelt sich bald eine Rivalität, ein tödlicher Wettstreit. An dieser Stelle soll nicht zuviel verraten werden, aber der Film bleibt bis zur letzten Minute spannend und überraschend. Ich würde sogar sagen, dass der Film wie ein guter Zaubertrick seine Geheimnisse nur nach und nach freigibt und sich damit sicher auch beim zweiten oder dritten Mal noch lohnt. Also hier eine absolute Kaufempfehlung – 9 von 10 Punkten! Continue reading