Spielemesse 2012

Am Wochenende steht die Spielemesse an. Anders als in den Jahren davor (2011, 2010, 2009, 2008) werde ich aber zum ersten Mal nicht wirklich herumstöbern können, denn ich helfe bei Goliath als Spiele-Erklärer aus. Fällt etwas schwer, aber mit “neuer” Wohnung ist das Geld ist knapp und dann kommt es doppelt gut: Man nimmt was ein und gibt gleichzeitig nicht soviel aus :)

Dennoch gibt es einige Überlegungen für Anschaffungen jetzt oder eher später irgendwann, aber vielleicht hat jemand von euch ja noch Tipps und Ratschläge?

Brettspiele

Die erste wirkliche Erweiterung für Villen des Wahnsinns ist bereits seit einiger Zeit erschienen und da wir das Spiel doch schon öfter spielen, vielleicht eine Anschaffung wert. Ob dies auch für die einzelnen Szenarien gilt, weiß ich noch nicht wirklich, immerhin kosten diese für das eine Spiel schon 15 Euro.

Zum Dungeon-Crawl Spiel Descent (oder wie immer man es nennen will) ist nun die zweite Edition erschienen. Da wir auch ab und an mal eine Runde wagen sicherlich nicht uninteressant, aber momentan wohl zu teuer zum Aufrüsten. Müsste auch erst mal gucken, was sich wirklich geändert hat. Lieber mal gucken, ob man die ein oder andere Erweiterung für die alte erste Edition nicht noch günstiger bekommt :)

Village von Pegasus hat den Kennerspiel-Preis des Jahres bekommen und erinnerte mich von seiner Grundbeschreibung ein wenig an Spiele wie Fugger oder “Die Gilde” auf dem PC, bei dem man seine Familie nach oben bringt. Aber das wird wahrscheinlich eine ganz spontane Sache, ein Erklärvideo hat es doch komplexer und doch etwas anders dargestellt, als ich es gedacht hatte :)

Auch das Spiel des Jahres: Kingdom Builder sieht auf den ersten Blick sehr nett und interessant aus, aber auch hier wage ich die These, dass es einem etwas geringerem Budget zum Opfer fallen und auf später verschoben wird.

Rollenspiele

Bei Rollenspielen sieht es soweit ich es gesehen habe auch nicht so aus, dass ich mich wirklich ärgern müsste. Für Cthulhu erscheint der sicher gut aussehende Ägyptenband, der aber mit 70 Euro weit über dem Rahmen liegt, den ich für Rollenspielbücher ausgeben will. Ein normales Design unlimitiert hätte mir da gereicht. Aber Ägypten reizt mich da eh weniger und nur 2 Abenteuer im Buch lassen mich weiter davon Abstand nehmen. Definitiv gesetzt ist aber die zweite Ausgabe von Cthulhus Ruf. Bei 6 Euro keine schwere Entscheidung für sehr gute Qualität :)

Bei DSA erschien bereits Dämmerstunden vor Kurzem mit Horrorabenteuern, aber das ist schon in meinem Besitz und rezensiert worden, die Fortsetzung der Wildermarkkampagne scheint mir nach ersten Berichten zu sehr mit den Erlebnissen von “Von eigenen Gnaden” zu brechen, also auch nicht sehr prioritär. Schicksalspfade, das Tabletop finde ich schon etwas interessanter, zumindest wenn man es auch gut für Kämpfe im Rollenspiel nutzen kann. Das Testheft wird definitiv mitgenommen.

Interessant fände ich auch mal Contact auszuprobieren, aber bei einem Budget von ca. 50-70 Euro wird auch das wohl nichts werden, denn das würde komplett nur dafür rausgehen.

Vielleicht wird noch mein Savage Worlds Regelwerk einem Update unterzogen mit dem neuen Taschenbuch des neuen Regelwerkes für nur 10 Euro.

Für Traveller erscheint ja auch einiges, da muss ich nur nochmal prüfen, ob das mit meinen Kampagnenplanungen sinnvoll erscheint :)

Fazit

Wenn man will kann man auf der Spielemesse also noch immer viel Geld lassen. Aber ich muss sagen, dass ich dieses Jahr zumindest noch kein wirklich ärgerliches Gefühl habe, was einen etwas sparsameren Einkauf angeht. Das ein oder andere wäre sicherlich Interessant, aber die Messlatte wo ich wirklich denke, dass ich es bräuchte, ist dieses mal doch deutlich geringer, als noch im letzten Jahr.

Aber vielleicht habe ich ja auch noch was übersehen? Gibt es Empfehlungen eurerseits, die ich mir angucken sollte. Wobei angucken relativ ist: Ich habe an den vier Tagen nur jeweils 30 Minuten Zeit, um irgendwo hin zu kommen und einzukaufen ;)

Spielemesse 2011

Ab morgen ist die Spielemesse in Essen. Seit Jahren gehe ich dort immer hin und dies wird auch in diesem Jahr so sein – trotz Diplomarbeit. Aber da steht morgen der Entwurf, der dann Gegengelesen wird und so kann man Samstag ruhigen Gewissens zur Spielemesse gehen. Eigentlich berichte ich ja immer im System Matters Rollenspielpodcast davon, was so neues für die Spielemesse ansteht. Dieses Jahr ist das leider echt nicht drin gewesen. Dafür war der Stress mit der Diplomarbeit irgendwann dochzu groß geworden. Nichts desto trotz soll es hier kurz auf die Dinge eingegangen werden, die bei mir ganz sicher, vielleicht und unter Umständen im Rucksack oder in Einkaufstüten landen. Als Grundlage dient in erster Linie dieser Artikel von Ron, in dem alle Rollenspielneuheiten dargestellt werden.

Der eine Ring

Ganz oben auf der Einkaufsliste steht “Der eine Ring”, das neue Herr der Ringe Rollenspiel, welches vom Uhrwerkverlag übersetzt wurde. Das Besondere daran ist, dass es eine Kampagne über 80 Jahre zwischen den Geschehnissen von “Der Hobbit” (was ich noch zuende lesen muss) und dem “Herrn der Ringe” darstellt. Wenn man Zwerge oder Elfen oder so spielt ist das kein Problem, bei Menschen gibt es die Möglichkeit Wissen und Gegenstände an den Nachfolger weiter zu geben. Hinzu sol die Möglichkeit eines Gruppenpools geben, der die Stärke der Gemeinschaft darstellt. Wenn jemand aus der Gemeinschaft gegen diese Arbeitet schadet das der Gemeinschaft ebenso, wie der Verlust eines wichtigen Freundes. Hinzu soll soetwas wie Hoffnung kommen, ein Wert, der die Motivation des einzelnen Charakters darstellt. Wie das genau ist, weiß ich noch nicht, aber diese lange Spielzeit, diese neuen Meschaniken und mehr klingt schonmal wirklich sehr interessant, darum wird es gekauft. Kostenpunkt: 50 Euro, denn die Limitierte für 100 Euro wird es wohl doch nicht werden, wenn man nichtmal sicher sein kann, ob mal es überhaupt wirklich in einer Kampagnenform spielt.

Das schwarze Auge

Regelmäßig spielen wir ja noch die Sieben Gezeichneten Kampagne in DSA. Für das System erscheint nun ein Aventurischer Atlas mit detailierteren Karten und Darstellungen. Der wird zumindest genauer angeguckt und kostet 30 Euro. Das Soloabenteuer “Im Griff der Schwarzen Eiche” muss wohl noch etwas warten, ebenso die Anthologie zum Horasreich. Eine Kampagne zu Al’Anfa kommt erst nach der Messe raus, die wäre wohl noch eher dran gekommen. In Überlegung war auch die Überarbeitung der Kampagne “Bis zum Horizont”, bei der es nach Myranor geht. Aber irgendwie sind 40Euro doch ein stolzer Preis dafür, dass man diese Kampagne womöglich nie spielen wird. Interessant fände ich es dennoch mal Myranor zu erkunden aber eben ohne gleich alles neu kennen zu lernen, sondern als aventurischer Charakter und Spieler den Kontinent zu erkunden. Und auch als Spielleiter wäre es etwas einfacher, wenn man nicht gleich alles wissen muss.

Ullises generell

Ebenfalls übelegt war das Battletech Starterset und vielleicht auch neuer Kram fürs John Sinclair Abenteuerspiel. Das hatte ich auf der Ratcon kennengelernt und fand diese abgespeckte Version des Rollenspiels garnicht mal so verkehrt. Das Grundregelwerk habe ich mir im PDF Shop schonmal gekauft, hatte darum überlegt, ob was physisches für das Regel nicht auch nett wäre. Aber ich denke das wäre eher etwas falls am Ende noch Geld übrig bleibt – und das ist bei der Spielemesse ja selten der Fall :D

 

Malmsturm

Ich glaube bei der RPC hatte ich mir das Malmsturm Regelwerk gekauft und auch signiert bekommen. Damals war es gedacht als Alternative zu D&D in einer freien Spielwelt, die ich mir selber ausdenken wollte. Nun habe ich aber gesehen, wie dick dieses Buch zur Welt ist und überlege es mir vielleicht doch nochmal anders. Und man muss sich klar machen: Das “dünne” Regelbuch ist nicht wirklich dünn, sondern dicker als manches DSA Buch. Kostenpunkt: 50 Euro.

 

Cthulhu

Für das Horrorrollenspiel Cthulhu sind zwei neue Bände für mich besonders interessant. Zum einen mit Kingsport ein weiterer Ort aus Lovecraft Country, der vorgestellt wird. Steht aber auch nicht ganz oben auf der Liste, ist eher für die Sammlung, hoffe dass jemand aus meiner Spielrunde da vielleicht zugreift und leitet :) Ansonsten ist ein Artikel zu den Kreuzzügen erschienen, der wird genauer angeguckt und vielleicht gibt das eine nette kleine Kampagne. Fänd ich zumindest bis zu Freigabe von den Bergen des Wahnsinns irgendwann nochmal interessant.

Auch wenn es nicht von Pegasus ist, steht auch “Trail of Cthulhu” noch irgendwie auf der Kaufen-Liste. Ich habe ja mit den Armitage-Files eine Kampagne dazu und das andere System würde mich auch schon interessieren.

Englischer Kram

Es sind noch zwei englische Bücher in der Überlegung: Der Kampagnenband zu A Song of Ice and Fire ist so nicht mehr mal eben zu bekommen. Das System hatte ich noch günstig bekommen, beim Hintergrundband fehlte aber noch das Glück, mal sehen was die Messe bietet. Dann ist auch das Mouse Guard Rollenspiel mir sehr empfohlen worden. Werde mal den Comic lesen ob mir der zusagt und dann überlegen, ob ich das Risiko 55 Euro auszugeben, wo die Chancen noch geringer sind das zu Spielen als bei “Der eine Ring”.

Shadowrun

Bei der Ratcon habe ich mir Shadowrun gekauft und will das gerne mal ausprobieren – was schon ein großer Schritt für mich ist. Werde auf der Spielemesse wohl auch das ein oder andere Buch dazu kaufen. Relativ sicher ist die neue Box “Schattenrüstzeug” dazu, die mir als Einsteiger in das System bestimmt helfen wird. (Inhalte hier) Aber was sonst? Der Band zum Rhein-Ruhr-Komplex soll erst in einem Monat in der normalen Version entscheiden und 50 Euro dafür ist dann für einen Einsteiger doch etwas viel. Aber ich brauche da auch noch eure Hilfe: Was ist noch hilfreich für einen Einsteiger? Ist eine der 4er Kampagnen gut genug, um eine Einsteigerrunde zu überzeugen ohne zu überfordern? Irgendwelche Quellen- und Regelbände die besonders gut sind? Helft mir und antwortet fleißig :D

Brettspiele

Bei Brettspielen gehe ich immer sehr spontan an die Spielemesse heran. Das Civilization Brettspiel ist ein Kaufkandidat, aber sonst lasse ich mich gerne überraschen – oder auch hier von euch überraschen :D

 

Das ist bestimmt nur ein kurzer Überblick. Bei der Spielemesse wird auch  immer eingekauft, was gerade so in den Sinn kommt, aber ich bin auch immer für eure Ratschläge offen. Insbesondere zu Shadowrun würde ich mich über jeden Ratschlag freuen – auch vor Warnungen. Aber bestimmt habe ich auch echt tolle Sachem übersehen und bei Brettspielen freue ich mich auch Vorschläge von neuen (am liebsten kooperativen) Spielen. Also legt los :)

Gamescom: Was wir gesehen haben

Letzte Woche war die Gamescom in Köln und für einen Tag haben auch wir ins Getümmel gestürzt. Auch wenn wir auch dieses Jahr nur einmal dort waren und darum weder Zeit noch Lust auf vier Stunden für Assassins Creed oder ähnlichem anzustehen, kann man sich doch einen kleinen Überblick über die ein oder andere Neuigkeit machen.

Continue reading

FATE als universelles Rollenspielsystem – oder: System matters

Gestern haben wir zum dritten und vorerst letzten Mal FATE gespielt. So ist das eben, wenn man eine Minikampagne abgeschlossen hat und das Flugzeug in letzter Sekunde von der deutschen Ausgrabungsstätte gestartet hat, bevor der Panzer dann doch tötlich tritt. In nächster Zeit wird wohl mehr D&D in der 4ten Edition gespielt – oder FATE in den Vergessenen Reichen? Continue reading

Programme zum Rollenspiel mit DSA

Seit gestern habe ich mit meiner DSA Runde die Spielsteinkampagne abgeschlossen und der Weg ins weite Aventurien steht nun offen. Passend zu diesem Anlass gibt es hier nun einen kleinen DSA Artikel oder eher zu Programmen, die dabei unterstützen.

image In der letzten Woche ist das klassische DSA-Tools deluxe freigegeben worden und kann kostenlos bei Chromatix heruntergeladen werden. Bei diesem Programm aus dem Jahr 1995 konnte man seine Charaktere für DSA 3 erstellen und sogar umfangreiche Kampfsimulationen durchführen. Also alle, die noch nach dem alten Regelsatzspielen sollten zugreifen und den kostenlosen Download nutzen – ich hatte es mir damals noch schenken lassen :)

imageWer wie wir mit den neuen DSA Regeln spielt, muss natürlich neue Software nutzen. Und dafür gibt es die Helden-Software, seit Anfang  des Jahres auch mit den Daten der DSA Version 4.1. Das Javaprogramm zeichnet sich dabei durch ihre plattformunabhängigkeit aus und bietet eine schnelle Erstellung der Charaktere an, die bei DSA ja sonst ihre Zeit dauern kann. Leider fehlt hier noch eine Kampfsimulation, aber womöglich kommt das ja noch als Plugin.

image Für die musikalische Unterstützung nutze ich seit neustem den RPG-SoundMixer. Neben dem klassischen Abspielen von Musik bietet es aber insbesondere auch an Soundeffekte per Tastenklick oder zufällig nebenbei einfließen zu lassen. Dabei können auch verschiedene Schichten übereinander gelegt werden. Also kann man sowohl normale Waldeffekte einbinden und bei einer Reise noch Schritte oder Pferdegetrappel darüber legen. Auch verschiedene Phasen sind möglich. Also ein aufkommender Sturm kann so per einfachen Tastendruck stärker gemacht werden und auch die Stimmung so nach und nach verstärkt werden. Naja, saugt euch doch einfach mal die Demo, die bietet eine Sounddemo an, ebenso wie Hörbeispiele. Denn – dies als einziger Nachteil des Programms – leider ist es nicht kostenlos, 16,50 Euro muss man hierfür auf den Tisch legen.

Stirbt das Pen&Paper Rollenspiel aus?

Im letzten Jahr habe ich angefangen auch wieder mehr klassische Rollenspiele zu spielen: Eine Cthulhu Runde in Oberhausen ist nun monatlich abgesetzt und um eine D&D 4.Ed. Runde erweitert worden und in Gelsenkirchen habe ich eine eigene Cthulhu und DSA Runde, die aber noch recht sporadisch laufen. Naja, jedenfalls hat mich das Rollenspielfieber wieder gepackt und da ist es schon interessant, wenn jemand wie Frank Heller, seines Zeichens Cthulhu Chefredakteur, das Ende des klassischen Pen&Paper Rollenspiels voraussieht. Und um das ganze mal in Zahlen zu fassen: Er rechnet mit nicht mehr als 10.000 aktiven Rollenspielern in Deutschland und gibt weiterhin an:

“Bei dem größten deutschen Rollenspiel, DSA, gilt ein Abenteuerband als ungewöhnlich erfolgreich, wenn er sich 3.000 Mal verkauft hat.”

Also auch als Laie klingt das ziemlich mies – und das beim erfolgreichsten Rollenspiel in Deutschland. Interessant sind die Gründe, die er angibt: Zum einen die mangelnde Präsenz im normalen Spielhandel, den es bei DSA noch gegeben hatte, zum anderen aber auch Onlinerollenspiele:

“Das Aufkommen von World of Warcraft war das schlimmste Ereignis, das die Pen&Paper-Szene in den letzten Jahren erlebt hat. Auf einmal sind nämlich massenhaft aktive Pen&Paper-Rollenspieler vor dem Computer abgetaucht und waren für Monate verschwunden. Monate, in denen sie keine Rollenspielprodukte mehr brauchten, und nach denen sie bestimmt nicht in allen Fällen zu Pen&Paper zurückgefunden haben. (…) Es gab damals, als 2005 World of Warcraft aufkam, den von mir so genannten „WoW-Knick“. Von einem Monat auf den anderen sind die Absätze bei Pen&Paper massiv eingebrochen, um bis zu 50%!”

Dies zum einen aus Kostengründen und dem einfacheren Zugang, aber vor allem auch aus Zeitgründen, denn WoW ist definitiv ein Zeitfresser! Und dass sich seit der Hochzeit von Pen&Paper Rollenspielen in den 80ern, Anfang der 90er mit dem Aufkommen von Computerspielen einiges geändert hat, ist leider auch offensichtlich.

Also ich kann Heller leider eher Recht geben in seiner Warnung. Rollenspielen wird nicht aussterben, das sagt Heller ja auch nicht, aber es sollte sich Gedanken über die Positionierung machen. Beispiel Regelwerke: Hier beschreibt Heller zu Recht den gestiegenen Schwierigkeitsgrad und die zunehmende Komplexität von Rollenspielsystemen. Wenn ich mir DSA4 angucke für das ich nun alle vier Grundregelwerke zusammen habe, sind dies geschätzt bestimmt 1000-1200 Seiten, die man lesen muss. Nicht alle komplett mit Text, mit vielen Tabellen oder Aufzählungen, aber selbst wenn nur 20% relevante Regeln sind, ist das eine menge zu lesen und Lernen. Und dann kennt man die Welt noch nicht und wer dort neu einsteigen will, sollte die grobe Geschichte doch kennen, zumindest wenn man nach dem Borborad Krieg spielt. Naja, D&D scheint mit der 4. Edition da eher einen anderen Weg zu gehen und hat das System gestrafft, ja sogar an Online – Rollenspiele herangeführt. Ich werde wahrscheinlich nach dem ersten Abenteuer einen längeren Bericht dazu schreiben, aber die Charakterklassen haben nun spezifische Rollen, die an Onlinespiele erinnern: Tank, Heiler, Support und Schadensausteiler ((Damage Dealer ^^)), sowie verfügen über verschiedene Fähigkeiten, die man entweder ständig oder nur einmal täglich oder im Kampf anwenden kann, etc. Also quasi die Leiste bei der man im Kampf nur den richtigen Knopf drückt – und bisher funktioniert das System ganz gut. Neben Reiten, Schwimmen und Klettern als eigene Eigenschaften (wie bei DSA) wird dort alles unter Akrobatik (o.ä.) zusammengefasst. Das macht es einfacher und übersichtlicher. Ich will damit nicht gegen das eine oder für das andere sprechen, denn realistischere und ausgeprägtere Rollenspiele machen auch Spaß und haben ihren Sinn, aber für Einsteiger ist es demnach umso schwerer.

Alles in allem ein lesenswerter Artikel und in dem Zusammenhang kann ich nur noch das von Heller auch erwähnte kostenlose Probeexemplar von Cthulhu nochmal ausdrücklich empfehlen, denn es ist wirklich ein tolles und einfaches Rollenspiel.