Drakensang

image Am Wochenende war nicht viel Zeit hier im Blog zu schreiben. Das hat zwei einfache Gründe: Vor allem die bevorstehende Klausur in VWL, die einen großen Lernaufwand erfordert, zum anderen Drakensang, das neue PC Rollenspiel in der Welt des Schwarzen Auges. Viel Zeit hierfür blieb nicht, aber doch genug für einen ersten Blick.

Also zunächst mal das Äußere: Die Grafik dieses Spiels kann sich sehen lassen und läuft zumindest bei mir auch bei größerer Auflösung schön flüssig. Spontan zur Musik kann ich nichts sagen, sie passt einfach zum Spiel, so dass sie mir nicht negativ auffiel. Einziges Manko: Kaum Sprachausgabe: Nur der erste Satz von NPC wird auch akustisch wiedergegeben.

Die Stimmung hingegen ist wie bei jedem anderen Rollenspiel auch. Zunächst kleinere Aufträge in einem verschlafenen Vorort, dann gleich eine Mordserie in Ferdok und es kommt sicher noch mehr. Das ganze in einer schönen Umgebung, die man ein wenig aus den guten Pen and Paper Rollenspielzeiten noch kennt.

Aber auch die neuen Regeln der vierten DSA Edition lernt man so besser kennen. Zum Beispiel der Charakteranstieg. Die gewonnen Erfahrungspunkte werden in Steigungspunkte umgewandelt, die man wiederum zur Verbesserung von Talenten, Eigenschaften oder ganz profan der Lebensenergie beispielsweise nutzen kann. Also allein dabei schon ein ziemlich taktisches vorgehen. Mit Spezialfertigkeiten wie Wuchtschlag oder Befreiungsschlag kommt ein wenig Taktik auch in die Echtzeitkämpfe, die aber immer pausiert werden können. Hinzu kommt eine schöne Reihe von Zaubersprüchen, also wird schon einiges geboten.

Für alle, die in diesem Sommer ab und an nochmal in andere Welten abzutauchen, ist Drakensang sicherlich eine gute Idee und deshalb von mir eine klare Kaufempfehlung.

PS3 mit Millardenverlusten

Nach einer vom Handelsblatt aufgegriffenen Meldung des Medienkonzerns Sony wurde nun bekannt, dass die Playstation 3 momentan 3,3 Milliarden Verluste eingebracht hatte und sich damit schädlich auf den kompletten Konzern auswirken könnte, immerhin hatte dieser 60 Prozent seines Gewinnes durch den Konsolenmarkt erreichen können. Ein Grund hierfür – so der Bericht – könnte sein, dass man den Einstiegspreis von 600 Dollar Ende 2006 einfach zu hoch angesetzt hatte. Die X-Box des Konkurrenten Microsoft hingegen gab es für gut die Hälfte.

Viel besser geht es der entsprechenden Abteilung des Unternehmens aus Redmond auch nicht, hatte dieser zwischen 2002 und 2007 rund 7 Milliarden für die XBox in den Sand gesetzt. Allerdings kommen die Gewinne für Microsoft eben aus dem Softwaregeschäft und die “Spieleabteilung” ist eben nur nettes Beiwerk ;)

Aber auch die Probleme von Microsoft sind hausgemacht: Die plötzliche Einstellung der Xbox 2006 und Qualitätsprobleme haben – neben den wahrscheinlich grundsätzlichen Imageproblemen – Kunden verprellt. Auch wenn hier die Verkaufszahlen nach den Erwartungen zurück blieben, liegt die Xbox 360 mit 19,5 Millionen Exemplaren noch weit vor der Playstation 3, die bisher 13,9 Millionen mal verkauft wurde.

Auch GTA 4 oder Metal Gear Solid 4 hätten den Verkauf entscheidend wenden können, so der Bericht der Welt. Aber vielleicht erklärt sich so, wieso in den USA – nach Games-und-so Podcast – in einem Sony Superstore Metal Gear Solid 4 nur zusammen mit einer PS3 verkauft wurde und der Kunde sogar zu einer zweiten überredet werden sollte. Zum Weihnachtsgeschäft rechnen Experten mit einer erneuten Preissenkung, auch wenn deren Erfolg eher begrenzt ausfallen dürfte. Im übrigen: Bereits jetzt zahlen die Hersteller drauf. Eine PS3 soll in der Produktion 840 Dollar – wird aber für 400 verkauft. Diese Subventionierung soll sich dann in den meisten Fällen durch die Lizenzvergabe für Spiele rechnen.

Während diese beiden sich in einem Sektor des Konsolenmarktes streiten, freut sich der dritte: Nintendo. Mit 28,5 Millionen verkauften Wiis ((Handelsblatt spricht von 24,5 Millionen, Zahlen jedoch allgemein von Welt übernommen)) führt der Herrsteller aus Japan den Konsolenmarkt an und das auch noch profitabel, denn mit jedem verkauften Gerät verdient Nintendo noch fleissig Geld. Hintergrund bildet eine durchaus einfacherer Ausstattung (beispielsweise keine Möglichkeit DVD oder gar Blue-Ray abzuspielen oder eben reduzierte Grafik), aber dafür eine innovativere lebendigere Steuerung. Mit dieser ist es Nintendo gelungen Menschen für Konsolen zu interessieren, die sonst dem Markt eher ferngeblieben wären. Gleiches gilt in gewisser Weise auch für den Nintendo DS, der – anders als die Playstation Portable – zwar keine Videos abspielen kann, aber eben neben normalen Spielen mehr und mehr Spiele oder vielleicht eher Programme mit Mehrwert bringt, also angefangen bei Gehirnjogging über Englishtrainer bis zu Kochbüchern oder Fitnesstrainern. Mit diesen Neuerungen gelingt es Nintendo nicht nur “Core Gamer” ((Stark Computerspielende :D )) für sich zu gewinnen, sondern auch “Casual Gamer”, die nur ab und an mal ein Spielchen wagen wollen. Und auch dies macht sich in Zahlen bemerkbar: Mit 81,2 Milliarden ist Nintendo doppelt so hoch an der Börse dotiert, wie Sony.

Armschienen des Teufelspirschers zu verkaufen!

[Trigami-Review]image Zumindest in den nächsten 21 Stunden und 19 Minuten kann man noch zugreifen und sich für seinen World of Warcraft Charakter beim Auktionshaus fatfoogoo mit diesem Rüstungsteil eindecken. Interessant ist die Seite zumindest bis zum 31. Januar aber auch für den Verkäufer – und zwar unabhängig vom Verkaufserfolg: Denn fatfoogoo zahlt für jeden eingestellten Artikel 1 Euro an den glücklichen Verkäufer. Ein glücklicher Benutzer namens Veron hatte so bereits 300 Euro einsacken können – eventuelle Verkäufe nicht eingerechnet. Für alle Onlinerollenspieler, die nun mit dem Gedanken spielen echtes Geld mit ihren virtuellen Gütern zu verdienen hier noch ein wenig zu der Seite.

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“Du kämpfst wie ein dummer Bauer.”

Wem als Reaktion auf diesen Spruch sofort “Wie passend. Du kämpfst wie eine Kuh.” über die Lippen rutscht, outet sich als Fan des alten, aber noch immer grandiosen, Adventures Monkey Island. Nun, vielleicht damit diese und andere Zitate aus Computerspielen nicht verloren gehen, gibt es nun Game-Quotes.com, bei dem man auch selber Zitate eintragen kann. Ein Blick lohnt sich sicher mal. Und für alle Monkey Island Fans hier nochmal die Zusammenfassung des Spiels als Animation :D Continue reading

ASCII Spielvergnügen?

Bei Telepolis fand sich heute ein Spieletest der etwas anderen Art. Unter dem Titel “Spielvergnügen für Hartgesottene” wurde das Spiel Dwarf Fortress vorgestellt. Das Spiel sei “wie eine inspirierte Mischung aus “Sims”, “Sim City”, “Civilization”, “Siedler” und Echtzeitstrategie” mit hoher Komplexität und starker Detailverliebtheit. Die Bezeichnung von Ereignissen während des Spiels hatte durchaus in sich:

Wie etwa jene vom wahnsinnig gewordenen Zwerg, der in einem Anfall von Depression seinen Kollegen zu feinsten Zwergenlederhosen verarbeitet. Oder wie ein anderes Zwergenfort eine monströse Höhlenspinne gefangen und zur Seidenfabrikation gezähmt hätte.

Hauptproblem jedoch: Die Grafik: Das ganze Spiel wird mit ASCII Codes gezeichnet. Da mir Spielspaß und Inhalt eigentlich immer vor der Grafik standen, hatte ich mir das Spiel in der aktuellen Alpha Version heruntergeladen und angespielt. Ich muss sagen, dass es wirklich mehr als komplex ist. Alleine die Anzahl der Skills, die einer der sieben Zwerge, die man zu Beginn hat, ist riesig, ebenso die Gegenstände, die man zu beginn kaufen kann. Auch die Erstellung der Welt mit ihren Städten und der Geographie nimmt mehrere Minuten in Anspruch, dafür soll man aber eben auch ein rundes und immer zufälliges Bild erhalten.

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Nach den wenigen Minuten kann ich noch nicht viel dazu sagen, außer dass das Spiel sicherlich nicht intuitiv zu bedienen ist und einige Einarbeitungszeit kostet. Ob ich die in den nächsten Tagen habe, wage ich ein wenig zu bezweifeln, aber vielleicht ja jemand von euch? Im Wiki zu dem Spiel finden sich jedenfalls unzählige Hinweise und auch Tutorials. In dem Sinne vielleicht viel Spaß in den virtuellen ASCII Welten ;)

Spielen mit dem EEE PC

Auch wenn ich mir den EEE PC nicht als Spielkonsolenersatz bestellt habe, sondern wirklich fürs mobile Arbeiten, ist es schon interessant, was alles auf dem Gerät läuft. Hier gibt es eine Auflistung von YouTube Videos von getesteten Computerspielen – unter anderem auch von aktuellen Spielen von Hellgate London:

Witcher-Kurztipp: Die Bestie

Für alle Spieler von “The Witcher” ein Kurztipp: Ich hatte nämlich schon länger mit der Bestie am Ende von Akt 1 zu kämpfen und auch heute war ich mehr als genervt, als ich endlich weiterkommen wollte. Seitenlange Tipps, wie Geisteröl, Schwalbe oder Schneesturm-Trank brachten mich nicht wesentlich weiter, insbesondere nicht, weil das Vieh mich immer bewusstlos machte und mit vielen grünen Quälgeistern dann genüsslich auseinander nahm. Da diese ja auch nach einiger Zeit wieder auftauchten, brachte ein Konzentrieren zunächst auf diese bei mir auch nicht viel. Meine Lösung: Aard auf die Respawn-Punkte wirken, also auf die einzelnen Feuerstellen auf der Wiese, dann dürfte der Nachschub ausbleiben. Ich habe so zunächst Abigail geschützt (sofern man sie nicht dem Mob übergeben hatte) und dann nach und nach die Feuer ausgepustet. Ein guter Punkt war dann neben dem Skelett, weil die Bestie dort nicht sofort hinkam. Tja, und dann ging es überraschend einfach – vielleicht war es Glück aber auch weil Abigail einen noch heilen könnte dann, nach dem 20mal doch sehr einfach :)

Killerspiele verboten

Die Bundesregierung hat sich heute auf eine Änderung des Jugendschutzgesetzes verständigt, nach der Computerspiele, die

“besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen”

mit entsprechenden Vertriebs-, Werbe- und Abgabeverboten bestückt sind. Also angesichts der Tatsache, dass Gewalt oder Krieg verherrlichende Spiele sowieso verboten sind, dürfte die Frage im Raum stehen, welche Spiele nun unter diesen Gummiparagraphen fallen. Der Interessensverband BitKom bezeichnet die Regelung damit zu Recht als

“ausgesprochen interpretationsfähige und nicht zuletzt durch das subjektive Empfinden des jeweiligen Nutzers geprägte Begrifflichkeiten”.

Man darf gespannt sein, welche Spiele in Zukunft unter diese Regelungen fallen…

Werden Computerspiele günstiger?

Es ist nun das dritte aktuelle, gute Computerspiel, welches ich zum Preis von 30 Euro sehe – kurz nach der Veröffentlichung. Der Egoshooter Crysis kann inzwischen vielerorts (auch bei Amazon) für knapp 30 Euro erstanden werden. Bereits vorher gab es Call of Duty 4 für den Preis bei Kaufhof oder zuletzt eben “The Witcher” bei Saturn in Essen. Bleibt nur die Frage, ob dies ein einfacher Preiskampf im Weihnachtsgeschäft ist oder ob vielleicht die Preise allgemein sinken, denn ganz ehrlich: Bei 30 Euro für ein aktuelles Top-Spiel kann man wirklich kaum noch meckern. (Quelle)