Iron Sky – Der Comic

Ich glaube ich habe noch garnicht über Iron Sky hier geschrieben – einem Independent Film, der hoffentlich im nächsten Jahr in den Kinos läuft. Ich will nicht zuviel verraten, der Trailer zeigt eigentlich schon was das spannende ist:

Also Nazis, die auf dem Mond leben und als neue Schurken versuchen wieder die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das ganze gepaart mit einem guten Teil Steampunk-Gefühl und das kann gut werden. Finanziert wird das Projekt im übrigen zu einem guten Teil über die Community. So wird ganz klassisch dazu aufgerufen “War Bonds” zu kaufen. Aber nun bekommt man noch mehr für sein Geld. Denn nun gibt es den Iron Sky Comic. Zumindest den ersten Band – zwei weitere werdem noch folgen. Diese bieten dann die Vorgeschichte zum Film. Man kann sie sich teilweise direkt im Netz lesen und dann zahlt man, was man zahlen will um das Projekt zu unterstützen.

Den Comic habe ich heute abend auch gelesen. Hat ca. 22 Seiten (ohne Werbung, Cover und so) und liest sich auch sehr gut. Ist zwar auf englisch, aber das sollte nicht stören. Hoffe nur der Film kommt auch in die Kinos, ansonsten ist er vielleicht auch in Englisch ganz nett, wenn die dann Deutsch als Alternativsprache nutzen. Abwarten… Was haltet ihr von der Idee der Nazis auf dem Mond? :)

Kick ass

Letzten Samstag ging es nach der Demo in Ahaus noch ins Kino zum Entspannen. Kevin hatte zwar schon “Kick-ass” vorher im Gespräch, aber man muss ja gucken, was sich spontan hinbekommen lässt. Aber er und wir hatten Glück und in den Apollo Cinemas in Gelsenkirchen konnten wir den Film dann sehen. Aber worum geht es überhaupt?

Der Schüler Dave (Aaron Johnson) ist schon etwas, was man positiv nen Nerd nennt mit ständigem Besuch im Comic Laden ( (der btw. ziemlich cool ist, weil man da auch Kaffee trinken kann)). Dabei kommt dann irgendwann die Frage auf, wieso eigentlich niemand einen Anzug überstreift und als Superheld wirklich versucht die Welt etwas besser und sicherer zu machen. Und irgendwann bestellt er sich im Internet einen Anzug, der ein wenig an Froschkönig erinnert und macht sich auf den Weg. Der erste Einsatz endet allerdings im Krankenhaus. Kurz: Er stellt sich etwas unbeholfen in seiner Rolle als “Kick-ass” an.

Etwas anders ist da “Hit-Girl”. Das 11-jährige Mädchen (gespielt von Chloe Moretz) ist von ihrem Vater in einen schon fast psychopatischen Rachefeldzug eingesponnen, was einen sowohl schockt, aber – wenn man bereit ist den Film als Fiktion zu akzeptieren – auch einen gewissen Charme und Spaßfaktor aufbaut, wenn dieses 11-jährige Mädchen frech und skrupellos vorgeht.

Das ist auch öfter kritisiert worden an dem Film. Es wäre sicherlich interessant mehr darüber zu erfahren, wie sie bei den Dreharbeiten auf ihre Psyche geachtet wurde, aber die Interviews nach dem Film hinterlassen bei mir eher ein Eindruck eines aufgeweckten 13-jährigen Mädchen – zum Beispiel hier beim MovieNerd. Konkret rief sie in der Sun dazu auf, den Film als Film zu sehen:

“Ein kleines Mädchen kann natürlich nicht riesige, schwere Männer verprügeln und umbringen. Ich verstehe nicht, wie jemand nicht kapieren sollte, dass das nicht echt ist. Es ist eine kontroverse Rolle. Aber es war eine Rolle, die ich spielen wollte. Wenn ich auch nur einen Bruchteil der Wörter, die ich in dem Film benutze, zuhause gesagt hätte, dann hätte ich sicherlich für den Rest meines Lebens Hausarrest bekommen.”

Für mich ist Kick-ass eine gelungene Mischung aus selbstironischer Gewaltdarstellung – wie bei Shoot’em up – und Superheldenkomödien wie bei Mystery Men – natürlich mit einer etwas rabiateren Form der Darstellung. Wenn man sich daran gewöhnt hat und sich darauf einlassen kann, dann erlebt man durchaus gute Kino-Unterhaltung.

The dark knight

Heute abend ging es mal wieder ins Kino. “The dark knight” die neuste Batman Verfilmung war im Vorfeld ja für die Schauspielerische Leistung des inzwischen verstorbenen Heath Ledger hoch gelobt, so dass diesem hierfür durchaus zugetraut wird als zweiter Schauspieler auch postum den Oscar verliehen zu bekommen. Und das zu Recht: Die Leistung den verrückten Joker auch verrückt darzustellen, ohne ihn dadurch lächerlich zu machen ist wirklich grandios. Ich muss dazu sagen, dass ich weder die Comics, noch die Filme von Batman kenne und auch grundsätzlich Heldengeschichten etwas skeptisch gegenüberstehe. Naja, und dann das: 152 Minuten wird eine spannende und authentische Geschichte geboten, die mit ihren vielen Wendungen auch doch noch immer zu schockieren weiss und wo einem nicht nur aufgrund des schauspielerischen Talents ein schockiertes “Der ist ja total verrückt” durch den Kopf spukt. Also insgesamt ein wirklich beeindruckender Film, den zu gucken sich in jedem Fall lohnt! ;)

1984 als Comic

ingsoc.pngDer Roman 1984 von George Orwell ist das Sinnbild einer Dystopie, der Zeichnung einer düsteren Zukunft. Geschrieben 1948/49 wird es – auch wenn 1984 schon einige Tage vorbei ist – noch immer bemüht, wenn es darum geht einen übermächtigen Überwachungsstaat zu verhindern. Naja, wer das Buch noch nicht gelesen hat, kann nun – zumindest teilweise – auch zum Comic greifen. Unter 1984comic.com kann man sich die Geschichte nämlich in Englisch, Deutsch oder Französisch schön gezeichnet angucken. (via)