Meine Einkäufe bei der Spielemesse

Einige andere hatten ihre Einkäufe der Spielemesse ja schon abgelichtet und irgendwie war mir jetzt auch danach. Also hier eine Übersicht:

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Ganz am Rande ist noch Heroes of the World, das hat es leider nicht ganz drauf geschafft. Ansonsten sieht man Schatten über Camelot, mein Highlight der Messe. Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist, finde ich den kooperativen Modus wirklich genial und freue mich schon darauf, wenn wir es das zweite mal mit mehr Regelkenntnis spielen Smiley 

Die Verbotene Insel ist ebenfalls kooperativ, ähnelt Pandemie sehr stark, macht aber dennoch viel Spaß und geht meiner Einschätzung nach etwas leichter von der Hand.

Ansonsten kenne ich von den Spielen dann nur noch Der Eiserne Thron, welches wir schon testspielen konnten. Schöne Strategie, aber eben darum auch nicht ganz so einfach.

Target Earth zu guter letzt war ein kurzentschlossener Kauf, weil es an die alten X-Com Computerspiele erinnerte. Die Regeln wurden schon gelesen und wirken wirklich recht einfach. Auch hier hoffe ich auf einen Test.

Der Rollenspielbereich vorne ist ja so etwas schwer zu erkennen. Alleine fotografiert sieht so aus:

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Man sieht einen deutlichen Überhang bei Cthulhu, auch wenn ich die Berge des Wahnsinns Kampagne wohl erst in einem Jahr selber leiten kann. Aber bis dahin ist entweder mit Innsmouth, oder eben mit Traveller, unserer laufenden DSA Kampagne oder Dungeon Slayers genug Material vorhanden, um die Zeit gut zu füllen.

Bei Dungeon Slayers hat es mich sehr gefreut am Samstag den Autor Christian Kennig kennen zu lernen, der mir zum einen mein Buch signierte, zum anderen aber auch sehr sympathisch war und mit dem wir ein längeres Gespräch geführt hatten.

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Alles in allem eine gute, aber wie immer teure Messe. Mehr dazu findet ihr auch in Audioform bei unserem System Matters Special dazu und einem Crossover Podcasts. Ich habe jedenfalls überlegt, meinen Spielepodcast wieder aufleben zu lassen. Im November wird es da wieder losgehen…

Berge des Wahnsinns im Kino

Das war die Gute Nachricht dieses Tages: “Berge des Wahnsinns” kommt nun doch ins Kino. Es handelt sich um ein Horrorbuch von H.P. Lovecraft aus dem Jahr 1936. Für die Zusammenfassung nutze ich einfach mal Wikipedia:

Der Ich-Erzähler William Dyer beschreibt den Verlauf einer Expedition von Mitgliedern der Miskatonic-Universität in die Antarktis. Zunächst suchen er und sein Team nach außergewöhnlichen und mesozoischen Gesteinsarten, wie dem Kreide-Schiefer. Doch dann stoßen sie auf eine Höhle, in der sie Fossilien einer der Menschheit völlig unbekannten, halb pflanzlichen und halb tierischen Rasse entdecken. Sie finden die urzeitliche Stätte einer offenbar überlegenen Zivilisation und erkennen, dass die Urgeschichte der Erde eine ganz andere war, als die Wissenschaft bisher annahm.

Im Herbst kommt die Kampagne für das Cthulhu-Rollenspiel heraus und von daher war ich natürlich schon ziemlich angespitzt. Aber nachdem Guillermo del Torro – bekannt u.A. durch Pans Labyrinth – vor kurzem die Pläne für das Projekt auf Eis legte, sind sie nun wieder da, auch weil James Cameron dem Film seine Unterstützung als Producer zugesagt hat.

Probleme gab es vorher vor allem, weil die “Berge des Wahnsinns” weder ein Happy End, noch eine Liebesgeschichte bieten und die großen Filmfirmen soetwas offensichtlich für nötig halten. Im Rahmen der Comic-Con hatte del Torro aber offensichtlich noch andere Gründe genannt, wie man bei Filmstarts.de lesen kann:

“‘Mountains of Madness’ ist die Rückkehr zu etwas, das heute niemand mehr macht: Horrorfilm im großen Stil”, so del Toro. “Heutzutage versteht jeder unter einem Horrofilm etwas, in das man wenig reinsteckt, aber viel herausbekommt. [...] Die Studios sehen Horrorfilme als etwas, in das man nicht mehr als 30-40 Millionen Dollar investieren sollte. ‘Mountains of Madness’ muss aber einer dieser großen Horrorfilme sein, wie sie es früher noch gab. Man braucht ein Budget von ungefähr 130 Millionen Dollar. [...] Ich weiß noch, als ich ‘Alien‘ gesehen habe und völlig hin und weg war”, so del Toro weiter. “Ich habe John CarpentersDas Ding aus einer anderen Welt‘ gesehen, ich habe Stanley KubricksThe Shining‘ gesehen. Das waren riesige Filme in einem Genre, das normalerweise keine riesigen Filme hervorbringt. Bei ‘Mountains of Madness’ gab es zwei Dinge, um die ich in den vergangenen Jahren kämpfen musste: zum einen soll der Film in einem bestimmten Zeitalter spielen, zum anderen soll er ein R-Rating bekommen. Die Studios haben davor große Angst. [...] Der Film soll nicht aus reinem Selbstzweck blutig werden, sondern weil es ein Film für Erwachsene sein soll und die Konsequenzen mancher Dinge eben sehr tiefgreifend und verstörend sind. Die ersten Gespräche laufen immer so ab: ‘Muss der Film ein R-Rating bekommen’. Darauf antworte ich: ‘Ja, muss er!’ ‘Muss der Film in einem gewissen Zeitalter spielen? Muss der Film in der Antarktis spielen’, ‘Ja muss er’.”

Jedenfalls grandiose Nachrichten und ich bin sehr gespannt, was daraus wird. Und vielleicht gibt es dann ja bald nicht nur solche Fantrailer für den Film: