Treffpunkt des Cthulhu Stammtisches abgebrannt

Es war keine gute Meldung zu Silvester: Der Irish Pub “An Crannog” im CentrO war durch einen Feuerwerkskörper in Brand geraten und ausgebrannt. Traurig deshalb, weil ich seit einiger Zeit einmal monatlich dort Gast war und die besondere Atmosphäre genossen habe: Beim Cthulhu Stammtisch.

Am Dienstag war wieder einer – jetzt im daneben liegenden Brauhaus – und ich habe ein Foto der Ruine geschossen:

Irish Pub im CentrOBis es hier übrigens weiter gehen kann ist noch völlig offen. Laut WAZ Berichten ist ein Hauptproblem, dass nicht feststeht, wer den Schaden verursacht hat. Dann würde ggf. die Haftpflicht oder – bei Fahrlässigkeit – der Täter selbst haften. Da dies aber wahrscheinlich kaum aufzuklären ist, heißt es abwarten. “No updates to give at the minute” heißt es auf der facebook Seite momentan. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das ändert und man bald wieder in gemütlicher Pub Atmosphäre über cthulhuiden Kram, Rollenspiel, Filme und wer weiß was noch alles reden kann. Einen Zusammenhang zwischen dem Unglück und dem Treffen des wichtigsten Cthulhu Zirkels der Region möchte ich aber dann auch nicht weiter kommentieren :)

Übrigens: Im CentrO wird jetzt generell überlegt, wie man mit Feuerwerk zu Silvester umgehen will.

 

Vier Tage Spieleerklärer

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich während der Spielemesse bei Goliath als Spiele-Erklärer gearbeitet habe. Hier ein kleiner Bericht von meinen Eindrücken der letzten Tage, weil ich immer wieder gefragt wurde, wie es denn so sei.

Beim Erklären von Tayu

Um diese Frage ganz einfach zu beantworten: Anstrengend :)

Von 10 bis 19 Uhr läuft man herum, und erklärt immer die gleichen 4-6 Spiele. Jeden Abend qualmten die Füße und man wollte nur noch eins: Duschen und die Beine hochlegen.

Dazu kommt, dass die Spiele bei Goliath oft eine taktische Tiefe erreichen, aber sehr schnell erklärt sind. In einer Minute bekommt man die Spiele erklärt. Ich versuche das vielleicht später mal im Twitterstil mit 160 Zeichen pro Spiel :) Allerdings spult man die Erklärungen dann einfach nur noch ab und gegen Abend fällt das zunehmend schwerer – insbesondere wenn kurz vor Schluss das ganze dann noch auf Englisch laufen muss.

Aber: Es hat mir Spaß gemacht Leuten die Spiele zu erklären. Gerade wenn dann später nochmal Nachfragen kamen und man im laufenden Spiel helfen konnte waren das dann interessante Momente. Etwas mehr sitzend bei einem Spiel dabei sein, wäre sicherlich noch interessanter gewesen :)

Und: Man erlebt die Spielemesse doch etwas anders als bisher, wenn man so mit anderen Spielern und den verschiedenen Besuchern mehr in Kontakt kommt.

Kurz gesagt würde ich immer wieder als Spieleerklärer arbeiten, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Vielleicht nicht alle vier Tage, sondern einen für das eigene Erkunden der Spielewelt zu haben, aber es hat Spaß gemacht und ich hoffe meine Arbeit hat den Besuchern unseres Standes ebenso geholfen :)

Foto: Beim Erklären von Tayu (Jens Matheuszik / pottblog.de)

4S anstatt 5

Nachdem mein iPhone vor einiger Zeit “abhanden” gekommen ist, lebe ich seit zwei Monaten nur mit einem Windows Phone. Da aber am 27. September für mich die Möglichkeit existiert ein neues Handy durch Vertragsverlängerung zu erhalten, war die Vorfreude auf die Präsentation des iPhones letzte Woche schon recht groß. Hätte ja auch perfekt gepasst.

Am Abend in Berlin (dazu später mehr) hatte ich darum geguckt, was es neues gibt und das war schon etwas ernüchternd: Natürlich, das iPhone 5 ist größer, schmaler, hält länger und ist vielleicht auch etwas schneller, aber wirklich neu für mich ist maximal der neue Anschluss unten am Gerät – und das ist wegen Zubehör eher nervig. Ein Radio wäre nutzlos und viele Ladekabel zu besitzen hat ja auch was. Aber darüber hätte ich weggesehen und ich muss zugeben, dass LTE – also mehr als doppelt so schnelle Internetverbindung – schon verlockend war.

Dennoch wird es in zehn Tagen zum ersten mal bei einem Neuhandy wohl nicht das neuste Modell werden. Mit 350 Euro in meinem (ausreichenden) Tarif und 10 Euro mehr, wenn man LTE nutzen will, reicht dieses eine neue Feature nicht aus, um einen Unterschied von 200 Euro in der Anschaffung auszugleichen.

Siehe dazu auch: “Apple presents Nothing

Podcaster im DORP Interview

Noch etwas habe ich nachzuliefern, nämlich ein Interview mit Dorp.tv, welches bei der letzten RPC mit uns geführt wurde. Dorp.tv berichtet – für alle, die das nicht kennen – mit Webvideos aus der Rollenspielszene und von Neuerscheinungen der Verlage – nach Messen immer der beste Anlaufpunkt um zu erfahren, was es alles neues gibt. Bei der RPC wurden wir Podcaster auch zum Gespräch gebeten, aufgrund des Lärms in der Halle war es aber eher Alleinunterhaltung :)

Neuer Blog

Da jetzt als Kandidat für die Landtagswahl etwas mehr Parteipolitik aufkommt und das Blog Grünes Gelsenkirchen in seiner geplanten Form nicht funktioniert, habe ich mich dazu entschieden einen neuen Blog zu starten. Die Seite Patrick-Jedamzik.de dient damit im Unterschied zu diesem Blog eher der Darstellung meiner politischen Positionen und als meine “Visitenkarte” in der Politik. Der Blog hier war ja oft auch durch andere Themen geprägt und so ist es vielleicht einfacher schneller das zu finden, was einem als Wähler oder Bürger interessiert. Es wird unter PatJe.de möglichst immer Verlinkungen geben und grundlegendere oder der ein oder andere analytischere Text wird auch weiter hier erscheinen. Ansonsten guckt doch mal im neuen Blog vorbei.

Dead or alive Poetry Slam

Meine bisherigen Erfahrungen mit Poetry Slams waren sehr überschaubar bis nicht existent. Wie das abläuft habe ich natürlich schon gehört und bei der ratcon im letzten Jahr gab es schon entsprechendes, bei der Grünen Jugend im Herbst auch, aber das war es dann auch. Richtige Slams 1 waren das nicht. Also war ich gespannt, als es heute abend gleich zu einem spezielleren Poetry-Slam im Schauspielhaus Bochum ging: Dead or Alive war er tituliert und natürlich ging es nicht ums Überleben für die Teilnehmer, sondern es war ein Wettstreit zwischen aktuellen Künstlern und bereits gestorbenen.

Sulaiman Masomi, Rachel „Rocky“ Bernstein (Seattle / Barcelona), Theresa Hahl und Felix Römer mussten sich dabei also Künstlern stellen, die nicht mehr persönlich antreten konnten, dessen Werke aber weiterlebten und von Schauspielern des Schauspielhauses dargestellt werden. Ich kann die vier Wettstreiter des Teams “Dead” nicht mehr aufzählen, aber am stärksten war Berthold Brecht und Heiner Müller. Vom Ablauf traten beide Gruppen abwechselnd mit einer Person auf. 7 vorher aus dem Publikum ausgewählte Personen gaben als Jury dann eine Bewertung von 1-10 und aus der Summe 2 ergab sich dann ein Wertung für den Künstler und für das Team dann am Ende eine Gesamtwertung. Die beiden Besten aus jedem Team tragen dann im Finale nochmal gegeneinander an.

Wobei gegeneinander meines Erachtens nicht der Kern zumindest dieses Slams ist. “Zufällig” waren am Ende beide Teams gleich gut und es gab einen Doppelsieg. Im Mittelpunkt stand und steht das Werk des einzelnen, welche auch verschiedener nicht sein konnten: Theresa Hahl hatte das Finale beispielsweise eher mit einem gefühlorientiereren oder moralischen Werk erreicht, während der Darsteller von Heiner Müller eher mit einer spaßigen und unterhaltsamen Geschichte überzeugte.

Interessant fand ich bei diesem ersten Slam genau diese verschiedenen Erzählstile und Formen der Erzählungen und das lockere Umfeld während der Veranstaltung. Und hier besonders mal den Blick zurück auf frühere Künstler und den Vergleich mit aktuellen Themen oder Darstellungen. Und auch ein Herr Brecht kann – wie ich heute gelernt habe – durchaus von der Ausdrucksweise mithalten.

Der nächste “Dead or alive”-Slam ist im November und ich bin bestimmt wieder dabei :)

Dana hatte gerade bei Facebook noch was politisches gepostet, darum hier noch was zu Demokratie als Poetry-Slam:

Frohes Neues Jahr 2012

Für viele Apple Freunde gab es gestern etwas zu schmunzeln, als man meinte 2012 würde nicht 2012 heißen, sondern 2011S – in Anlehnung an das erwartete iPhone 5, bei dessen vermuteter Präsentation sich dieses aber als 4S herausstellte :)

Naja, wir wissen alle, dass dies zum Glück nicht so ist und von daher ein erfolgreiches neues Jahr 2012 euch allen. Ich hoffe ihr habt den Jahreswechsel gut verbracht und habt eure Vorsätze für das neue Jahr nicht schon komplett über Bord geworfen. Bei mir sind es so einige, unter anderem auch wieder mehr zu bloggen. Aber 2012 wird auch ein Jahr neuer Herausforderungen und interessanter Geschehnisse für mich: Im Januar wird ausgezogen, bald muss nach der Diplomarbeit dann auch die Jobsuche intensiviert werden und viele kleine Projekte wollen auch umgesetzt werden. Ich freue mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was es bringen wird.

IMG_0175

Ich hatte bei Freunden gefeiert und dabei auch die Kreisel verfeuert, die ich beim Weihnachtswichteln des Cthulhu-Stammtisches “gewonnen” hatte, aber ich merke ich bin doch eher Zuschauer als Akteur bei den Sylvesterfreuden.

Das erste Cthulhu Abenteuer gab es dann aber auch noch in diesem Jahr mit dem klassischen Mr. Corbitt Haus, indem ein Nachbar mit seltsamen Aktivitäten die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich zieht. Da es recht kurz ist, aber durch den leichten Einstieg doch eine gute Spieltiefe ermöglicht, war es dann auch in zwei Stunden durch. Mit dem üblichen Ende, denn wie auch in meiner ersten Spielrunde als Spieler löste die Polizei die Rätsel der Villa auf und vernichtete diese sicherheitshalber in einem großen Feuer.

Durchgemachte Nächte und viele Zahlen

So, das Ende ist in Sicht. Nächste Woche muss die Diplomarbeit abgegeben werden. Heute abend werden noch die letzten Seiten mit Schlussfolgerungen formuliert und morgen geht es dann in die erste Schlussredaktion mit meinem Kommillitonen um die getrennt geschriebenen Teile in Form zu bringen und noch mehr als natürlich schon im Vorfeld aufeinander abzustimmen. Einige Arbeit ist es noch, aber ich bin jetzt echt froh, wenn das vorbei ist und dabei auch zuversichtlich, dass was gutes rausgekommen ist. Continue reading

Zappenduster

Seit einiger Zeit bin ich in der Arbeitsgruppe Inklusion der Gelsenkirchener GRÜNEN. Mit einem Freundeskreis, wo die gefühlte Hälfte in dem Bereich arbeitet, kommt auch ein stärkeres Interesse an der Arbeit für Barrierefreiheit und bessere Inklusion von behinderten Menschen in der Gesellschaft auf. Heute abend ging es dabei zu einem Auswärtstermin. Und zwar ins Zappenduster in Bochum. Auswärtstermin klingt schon etwas komisch und dann auch noch, wenn es in ein Restaurant ging. Aber das Zappenduster ist nicht irgendein Restaurant, es ist ein Dunkelrestaurant. Anstatt also womöglich gemütlich bei Kerzenschein zu sitzen und sich anzugucken, sitzt man in absoluter Dunkelheit und weiß nichtmal genau, was man da eigentlich ist – und noch schlimmer: WIE man das eigentlich essen soll. Continue reading