Dead or alive Poetry Slam

Meine bisherigen Erfahrungen mit Poetry Slams waren sehr überschaubar bis nicht existent. Wie das abläuft habe ich natürlich schon gehört und bei der ratcon im letzten Jahr gab es schon entsprechendes, bei der Grünen Jugend im Herbst auch, aber das war es dann auch. Richtige Slams 1 waren das nicht. Also war ich gespannt, als es heute abend gleich zu einem spezielleren Poetry-Slam im Schauspielhaus Bochum ging: Dead or Alive war er tituliert und natürlich ging es nicht ums Überleben für die Teilnehmer, sondern es war ein Wettstreit zwischen aktuellen Künstlern und bereits gestorbenen.

Sulaiman Masomi, Rachel „Rocky“ Bernstein (Seattle / Barcelona), Theresa Hahl und Felix Römer mussten sich dabei also Künstlern stellen, die nicht mehr persönlich antreten konnten, dessen Werke aber weiterlebten und von Schauspielern des Schauspielhauses dargestellt werden. Ich kann die vier Wettstreiter des Teams “Dead” nicht mehr aufzählen, aber am stärksten war Berthold Brecht und Heiner Müller. Vom Ablauf traten beide Gruppen abwechselnd mit einer Person auf. 7 vorher aus dem Publikum ausgewählte Personen gaben als Jury dann eine Bewertung von 1-10 und aus der Summe 2 ergab sich dann ein Wertung für den Künstler und für das Team dann am Ende eine Gesamtwertung. Die beiden Besten aus jedem Team tragen dann im Finale nochmal gegeneinander an.

Wobei gegeneinander meines Erachtens nicht der Kern zumindest dieses Slams ist. “Zufällig” waren am Ende beide Teams gleich gut und es gab einen Doppelsieg. Im Mittelpunkt stand und steht das Werk des einzelnen, welche auch verschiedener nicht sein konnten: Theresa Hahl hatte das Finale beispielsweise eher mit einem gefühlorientiereren oder moralischen Werk erreicht, während der Darsteller von Heiner Müller eher mit einer spaßigen und unterhaltsamen Geschichte überzeugte.

Interessant fand ich bei diesem ersten Slam genau diese verschiedenen Erzählstile und Formen der Erzählungen und das lockere Umfeld während der Veranstaltung. Und hier besonders mal den Blick zurück auf frühere Künstler und den Vergleich mit aktuellen Themen oder Darstellungen. Und auch ein Herr Brecht kann – wie ich heute gelernt habe – durchaus von der Ausdrucksweise mithalten.

Der nächste “Dead or alive”-Slam ist im November und ich bin bestimmt wieder dabei :)

Dana hatte gerade bei Facebook noch was politisches gepostet, darum hier noch was zu Demokratie als Poetry-Slam:

Ein Tag auf der Überholspur – Stillleben auf der A40

Es war heute wieder Stau auf der A40. Aber anstatt Stoßstange an Stoßstange staute sich heute Rad an Rad. Die Autobahn war für den Autoverkehr gesperrt und bot damit Platz für heute insgesamt 3 Millionen Menschen, die zu Fuß oder mit Rad, Inlineskatern oder anderen Fortbewegungsmitteln die Autobahn zu einem Volksfest machten. Ich war von 15 bis 17 Uhr auf der Autobahn und habe einige Bilder aus dem Bereich von Gelsenkirchen bis Bochum-Wattenscheid gemacht, die man bei FlickR sehen kann. Und seitdem ich das neue iPhone habe, bastele ich damit ja auch gerne kleine Videos, ein solches gibt es natürlich auch von diesem Ereignis:

 

Weitere Links:
Pottblog
DerWesten berichtet aus Gelsenkirchen und darüber hinaus

Rückblick auf die WM

Okay, ganz ist es noch nicht vorbei, denn heute Abend spielen ja noch Holland und Spanien um die Krone der WM in Südafrika. Aber zum einen hat Paul da ja schon das Ergebnis entschieden und zumindest für Deutschland ist die WM nun ja doch vorbei.

Und sie hatte mir Spaß gemacht. Wenn man überlegt, wie vorher über die deutsche Nationalmannschaft geunkt wurde, weil eigentliche Stammspieler krankheits- oder verletzungsbedingt ausfielen. Ich war eher davon ausgegangen, dass vielleicht die “Zweite Garde” nun mal zeigen wollte, was in ihr steckt. Und das hat sie gut getan. Bis auf die Niederlage gegen Spanien war es doch ein tolles Turnier. Klar wäre mir lieber gewesen, man hätte heute abend gespielt um den Titel, aber ich denke auch ein dritter Platz ist wieder ein gutes Ergebnis.

Innenpolitisch kann man wieder festhalten, dass Deutschland trotz vier Wochen Jubelstimmung nicht in einen faschistischen Schreckensstaat entwickelt hat. Die Jagd nach Nationalflaggen war von daher überzogen, insbesondere, wenn man einem Libanesen die Fahne klauen will. Im Gegenteil zeigt dieses wiedereinmal, dass zu starres Nationaldenken wirklich von gestern ist. Sowohl bei denen, die die deutsche Nationalmannschaft nicht unterstützen, weil sie nicht deutsch sei. Aber eben auch von denen, die hinter jeder deutschen Fahne einen verkappten Nationalisten vermuten. Es ist eben so, dass man durchaus mehrere Identitäten besitzen kann – zwar in unterschiedlicher Gewichtung aber eben nicht so eindeutig wie dann gerne behauptet.

Und dann gibt es ja noch eine Neuerung: Die Vuvuzela. Ich hoffe aber, dass es bei den vier Wochen bleibt, denn das “Röööö” hat doch ein wenig das Fußballfeeling genommen, wenn es Fangesänge und ähnliches übertönt.

Nun kehrt also wieder das normale Leben zurück, denn die WM war doch schon ein Event, über das man gesprochen, bei dem man gemeinsam gefiebert hatte oder abends oft wusste, dass zumindest Fußball im Fernsehen läuft – wenn sonst nur Mist dort zu finden ist. “Normales Leben” bitte ich demnach in dem Zusammenhang zu sehen. Und nun heißt es zu warten bis zur EM 2012 oder der WM 2014.

Eurovision Song Contest 2010

In den letzten Jahren hatte ich immer – naja zumindest 2007 und 2008 – meine Liste des Eurovision Song Contestes gepostet. Der guten Tradition nach gibt es auch in diesem Jahr 2010 die Liste, wobei ich mir den ersten Platz meiner Titelliste mal spare, denn Satellite hört ihr in den nächsten Wochen bestimmt oft genug :D

Und so kommen wir mal zu den Beiträgen aus den anderen Ländern. Ein Ranking erspare ich mir und euch mal, denn eine Reihenfolge fiel mir bei unserem “Tippspiel” am Abend bereits schwer genug:

Daniel Diges mit Algo pequenito (Spanien)

Mir gefällt einfach die etwas verrückte Art dabei und die fröhliche Musik, die an dem Abend doch etwas herausstach. Besonders ja auch der Störer beim ersten Versuch, wobei ich den aber – insbesondere weil dann ja wirklich noch ein anderer Sänger auftritt – für dazugehörig werte. Außerdem war der Sänger ja auch nicht aus der Ruhe zu bringen.

maNga mit “We could be the same” (Türkei)

Eben etwas rockiger :)

Giorgos Alkaios & Friends mit OPA (Griechenland)

Wiedermal etwas fröhlichere, schnelle Musik

Sunstroke Project & Olia Tira mit Run Away (Moldawien)

Die Gruppe sah zwar etwas strange aus und erinnerte ein wenig an das Ende von Rocky Horror, aber das Lied fand ich schon ganz nett… vielleicht weil das alles etwas verrückt ist :)

Safura mit Drip Drop (Aserbaidschan)

Sie galt als ernsteste Konkurrentin für Lena und ihr Lied fand ich auch recht gut – nur der Tänzer fand ich teilweise etwas deplatziert.

Noch abschließend einige Bemerkungen:

1. Ich finde die Arena Auf Schalke ist ein exzellenter Ort für den Eurovision Song Contest 2010 :)

2. Sich über den Erfolg von Lena / Deutschland zu freuen ist keine Rechtfertigung für Antisemitismus.

3. Kann man davon ausgehen, dass Stefan Raab nun Narrenfreiheit im Fernsehen hat?

Tagesabschluss

Mit diesem Liedchen bin ich heute morgen geweckt worden und darum gibt es das heute auch mal zum Tagesabschluss. John Farnham – You’re the voice:

Keine Angst, es gibt nicht täglich ein reines Musikvideo :D

Super Bowl XLIII

imageHeute Nacht ist es wieder so weit: Zum 43. mal treffen die besten Football-Mannschaften der NFL aufeinander, um dabei die Meisterschaft zu entscheiden. Seitdem ich vor einigen Jahren zufällig nachts hineinzappte und mir die recht einfachen Regeln nach und nach verstand, fasziniert mich dieses Spiel und so freue ich mich jedes Jahr darauf. So eben auch heute. Es ist nicht so, dass ich mich wirklich mit den Mannschaften auskenne, sondern ich wähle eben eher spontan meine “Wunschmannschaft” für diesen Abend aus. Letztes Jahr waren es die New York Gigants, die ich unterstütze, weil ich ja schonmal in New York war. Und dieses Jahr ist es genauso skurril. Es image treten die Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals an. Und meine Entscheidung fällt auf die Arizona Cardinals. Zwar gelten die Gegner aus Pittsburgh als Favorit, aber das Logo der Cardinals gefällt mir einfach besser. Und damit steht schon fest, wem ich heute abend die Daumen drücke. Aber vor allem hoffe ich auf ein spannendes Spiel, denn ich mag Football, weil es immer Action hat und ein ständiger Druck existiert auch weiter zu kommen. Ein Spiel im Mittelfeld über Ewigkeiten, wie man es beim Fußball ja gerne mal sehen kann, gibt es da kaum – schaffst du es bei drei Versuchen nicht 10 Yards weiter zu kommen, ist der Gegner dran. so grob die Regel. Ob es dieses Jahr auch so gut aus geht, wie im letzten Jahr, als die New York Gigants am Ende knapp gewannen ist dabei fast nebensächlich.

Ein Tag im Zoo

Jetzt war es wieder ruhig hier im Blog, aber der Grund dafür war nicht ein erneuter Durchhänger meinerseits, sondern ein Kurzurlaub: Von Dienstag bis Donnerstag war ich mit einigen Freunden ((Kevin, Ada und Mena, wem das was sagt :) – An diese nochmal schönen Dank für die netten Tage! ;) )) in den Niederlanden. Und da verbringt man die Zeit eben eher mit diesen als hinter dem Laptop beim Bloggen. Am Mittwoch fuhren wir so auch in den Zoo in Arnheim – Burgers Zoo (Wikipedia). Und ich muss sagen, dass ich das Erlebnis dort eher mäßig finde. Aber vielleicht mal von vorne.

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“Scheiße, ne?”

Diese Worte sagte am heutigen Abend ein kleiner türkischer Junge zu meiner Mutter, nachdem die deutsche Nationalmannschaft – verdient – gegen Spanien im Finale der Europameisterschaft verloren hat. Und er hatte recht: Es war “scheiße”, dass Deutschland nicht gewonnen hat, was aber auch daran liegen könnte, dass die Mannschaft sche…äh…sehr bescheiden gespielt hatte. Bis auf jeweils 10 Minuten in der ersten und zweiten Halbzeit waren die Spanier am Drücker. Von daher war es auch fair, dass Spanien am Ende gewonnen hat. Immerhin hatten die Spanier während der ganzen EM nicht verloren und konstant gute Leistung gebracht, was man von “unseren” Jungs nicht wirklich sagen kann. Naja, sei es drum, über die sportliche Bewertung kann man in den kommenden Tagen überall genug lesen und mehr als ein bescheidendes Nichtmal-Amateur-Wissen könnte ich dazu auch nicht anbieten, auch wenn man solches ja viel zu oft hört.

Spanier feiern ihre Mannschaft

Aber wo nun alles vorbei ist, kann man dann auch mal einen Blick zurück werfen auf drei Wochen Fußball-Europameisterschaft und allgemein einiges loswerden ;)

Fan Fest

Zunächst zum Fanfest in Gelsenkirchen, welches im Sportparadies angesiedelt war. Also grundsätzlich ist dies sicher zu begrüßen, dass es soetwas gab. Ich fand es von der Aufstellung und dem Platz nicht ganz so gut, wie 2006 die Glückaufkampfbahn bei der Weltmeisterschaft, aber man konnte damit leben. Über die Tatsache, dass man nichts eigenes zu trinken mitbringen darf und teuer bezahlen muss für Getränke hatte ich mich ja schon aufgeregt, heute mussten aber auch noch Fahnenstangen abgegeben werden. Das Schwenken der Fahnen zur Anfeuerung, bei der Hymne oder Toren entfiel damit heute plötzlich vollkommen. Bisher war dies problemlos möglich, auch 2006 bei der WM. Naja, dann musste man ggf. eben zu Notlösungen greifen:

image

(Geschwenkt wurde die Fahne aber kaum noch, die Mannschaft bot in der zweiten Halbzeit eben nicht mehr so viel Anlass dazu :( )

Aber bedroht habe ich mich von Fahnen kaum, auch von den langen Stangen nicht. Bedrohlicher fand ich eher den Rauch von Zigaretten, der durch den Wind oft von einem vorstehenden ins Gesicht geblasen wird. Ich könnte jetzt irgendwelche Statistiken raussuchen, wieviele Minuten ich meines Lebens durch das Mitrauchen einer Zigarette verliere oder wie gefährlich das ist, aber es hat mich ganz einfach genervt und man bekommt Halsschmerzen und muss ständig Husten. Naja, ich habe es überlebt, aber es ist nochmal ein Hinweis darauf, dass Nichtraucher sehr viel toleranter sind, als in der Debatte über Rauchverbote oft getan wird. Ein entsprechendes Verbot für Public Viewing wäre schließlich auch kaum durchzusetzen, denn “Fußball ohne Zigarette” geht ja nicht – Pech für Nichtraucher.

Genauso nervig sind im übrigen Zylinder, in den Nationalfarben auf den Kopf, weil die das über- die-Menschen-hinweg-gucken sehr erschwert. Ich habe aber durchaus erlebt, dass ein freundlicher Hinweis hier Abhilfe schaffen kann.

Was auch nervig sein kann, sind die schlauen Kommentare von Mitbetrachtern. Also “Blutgrätsche” oder “Umhauen” fordern und sich dann über einen Freistoß oder die Karte aufregen. Oder über die Heulsuse aufregen, die gefälligst wieder aufstehen soll, bei der Wiederholung dann aber wegen des brutalen Fouls die rote Karte fordern. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, aber vielleicht zeigt sich darin meine geringe Stadion Erfahrung und soetwas ist ganz normal ;)

Achja, zum Abschluss gab es heute noch ein großes Feuerwerk. Hier ein Ausschnitt:

Und wenn ich schon dabei bin, noch schnell einmal das Singen der Hymne:

 

und die Stimmung vorher:

 

EM allgemein

Zur EM allgemein gibt es neben der sportlichen Bewertung, wohl nur zu sagen, dass die Stimmung kaum mit der WM zu vergleichen ist. Also die gleiche Aufregung konnte ich bei mir nicht festmachen. Dies lag aber vielleicht auch am Wetter, welches dazu führte, dass man nicht so oft zum Public Viewing ging. Und ganz sicher lag es daran, dass die EM eben in nicht in Deutschland, nicht in Gelsenkirchen stattfand. Soetwas kann man wohl nur einmal erleben ;)

Was positiv hängen geblieben ist, sind die beiden Tippspiele, bei denen ich mitgemacht habe. Einmal bei erlassjahr.de und zum anderen bei einem Twitter Tippspiel. Mit Spanien als Europameister hatte ich aber nicht gerechnet und auch wenn alle Punkte noch berechnet werden, kann ich wohl davon ausgehen, dass ich bei keinem gewonnen haben werde. Dennoch war ich gut dabei und so machte die EM dann auch doppelt soviel Spaß, weil man sich mehr damit beschäftigt.

Was mir jedoch sehr positiv in Erinnerung bleiben wird, ist das gemeinsame Feiern in Deutschland von Deutschen und Türken, welches zeigt, dass man eben nicht nur so ganz nebeneinander her lebt, sondern es eben auch gemeinsame Identitäten und Verbindungen gibt. Siehe hierzu auch meinen letzten Artikel. Dementsprechend kann auch auch den oft befürchteten Schwenk zu mehr Nationalismus noch immer nicht erkennen.

Fotos zum EM-Erleben in Gelsenkirchen finden sich bei flickr und stehen unter CC-Lizenz, können also unter Namensnennung und Verlinkung für nichtkommerzielle Zwecke frei genutzt werden.

Die Logonauten

Ich blogge nicht viel über Musik, naja eher selten oder so gut wie nie. Wenn ich es aber dann jetzt doch tue, muss es schon etwas besonderes sein. Ich beschäftige mich viel zu wenig mit neuen Bands oder Gruppen und werde dementsprechend in musikalischen Dingen von meinem Bruder “beraten”, der mich ab und an auf Neuerungen im Musikgeschäft hinweist. So vor einiger Zeit auch auf die Logonauten. Die Band aus Stuttgart hat mich nicht nur mit ihrer Musik begeistert, die man wohl am ehesten als Punk-Rock bezeichnen könnte ((bei einer Musikagentur wird es wie folgt beschrieben: “Wo schroffer Quengel-Punkrock und warmer Whirlpool-Pop flussaufwärts fließen, haben Die Logonauten ihr Zelt aufgestellt und wollen auch so bald nicht mehr verschwinden. “)), sondern auch in ihrem allgemeinen Auftreten. Als das T-Shirt für meinen Bruder als Geburtstagsgeschenk etwas verspätet auf Reisen ging, wurde gleich noch ein weiteres als eigenes Geschenk beigelegt. Und die Musik kann man sich von deren Homepage auch direkt herunterladen. Über Spenden oder den Kauf einer CD ((für grade mal 6 Euro)) freut man sich natürlich, aber:

dass das hier ein minusgeschäft ist, haben wir mitbekommen. doch das war, ist und bleibt uns sehr egal. vielen dank.

Wir haben zu danken! ;) Im Rahmen des Artikelschreibens habe ich dann aber überlegt vielleicht doch noch die ein oder andere Frage loszuwerden und so kommt nun auch das erste Interview auf Patje.de und das mit einer Musikgruppe – hätte ich nicht gedacht ;)

PatJe: Wie kamt ihr auf den Namen “Logonauten”?
Immer dieselbe Leier. Da sitzt man zusammen und denkt sich aus was ein Name wäre, der nicht total beschissen ist… Und dann kommt man auf coole Sachen, die es aber alle schon gibt und dann bei Bieren einigt man sich erst auf die Logomaten und dann schlussendlich auf die Logo-nauten, weil einem nichts besseres einfällt, und man für den Auftritt morgen nen Namen braucht

PatJe: Wieso stellt ihr eure Musik im Netz kostenlos zur Verfügung? Glaubt ihr, dass sich eure Bekanntheit grade durch dieses Angebot verstärkt hat?
Wir hoffen das. Ich sage dir mal wie das normal läuft bei Bands unserers Kalibers. Du setzt dich 3 Wochen ins Studio, mischt das alles nochmal 4 Wochen ab, wartest dann 4 Wochen bis du 1000 CD geliefert bekommst, dann verschenkst du 100 an Freunde und Bekannte und bei einem wird dann das Zimmer mit Kartons mit 900 CD´s vollgestellt… Dann tröpfeln so die Bestellungen vor sich hin, und wenn du nach 2 Jahren wieder die nächste Platte machst, dann stehen immer noch 500 CD´s unter deinem Bett.

Um auf nem Konzert eine CD von einer Band zu kaufen, muss dich das schon total begeistern. Und dann kannste das immer noch nicht mit Ipod und so verwenden, sondern musst die CD rippen etc.! Deshalb unsere CD als Mp3 in der Hoffnung, dass sich soviele Leute wie möglich unsere Musik anhören… Weil eigentlich kanns nur darum gehen.

PatJe: Was tut ihr dann neben der Musik?
Arbeiten und Studieren…

PatJe: Woher zieht ihr eure Inspiration für die Musik? Was hört ihr selber so?
Jeder was anderes! Von Kettcar, Fotos über Donots, Billy Talent, At the Drive in zu Children of the bottom und System of a Down

PatJe: Ist schon in nächster Zeit ein Auftritt im Ruhrgebiet abzusehen?
Ich glaube nein, alle Termine gibt’s unter www.dielogonauten.de

Tja, damit ist der Link bereits gesetzt und ich kann nur raten, die Seite zu besuchen, die Musik zu hören, was im Shop zu bestellen und vielleicht noch ein paar Euro drauf legen. So werd ich es gleich machen, wenn ich mir das erste Musik T-Shirt meines Lebens kaufe :D

Bilder: eigenes Foto / offizielles Bandfoto