Assassins Creed 3: Die Revolution kann beginnen

Seit Dienstag liegt bei mir der neuste Teil von Assassins Creed noch ungespielt da, aber das wird sich in der nächsten Stunde definitiv ändern. Die letzten Tage war zuviel anderes zu tun und der Vorgänger musste auch erst zu Ende gespielt werden, aber jetzt kann die Revolution losgehen. Und zwar die amerikanische um genau zu sein. Vom Setting gefällt mir das damit schonmal deutlich mehr als die Vorgänger – nicht nur wegen der Kultur, sondern weil nun auch ein offizieller und großer Konflikt (eben der Unabhängigkeitskrieg) als Rahmen dient und damit nicht nur Intrigen das Spiel bestimmen. Hier ein kleiner Trailer zur Einstimmung:

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Guild Wars 2: Abstufungen

Seit gestern kann man Guild Wars 2 spielen – wenn man einen entsprechenden Headstart Key hat. Ab übermorgen kann man das Spiel aber auch ganz generell spielen. Ich werde dazu nochmal genauer bloggen, aber ein Detail jetzt vor den allgemeinen Fragen. Eine Besonderheit des Spiels ist es, dass man nie zu hochstufig für eine Region sein kann. Anders als bei World of Warcraft oder anderer Online-Rollenspiele sind damit auch die Einstiegsgebiete anderer Völker nicht nur für eine Handvoll Geld oder unbedeutende Erfolge [1] noch interessant, sondern fordern einem auch noch. Hinzu kommt, dass – wenn auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit – durchaus Items für einen droppen sollen. Wie dem auch sei, mit einem Stufe 16 Waldläufer kann ich das momentan noch nicht bewerten, aber dennoch kam gestern eine Frage auf: Macht es dann Sinn weiter zu leveln, wenn man an der Storyquest [2] nicht weiterkommt? Eine Freundin kam bei ihrer Quest nicht weiter und war entsprechend frustriert. Inzwischen weiß ich: Die Quests sind auch manchmal sehr merkwürdig, vor allem wenn NSCs dabei sind. Aber gut.

Jedenfalls habe ich das heute mal beobachtet von den Werten hier.

    

Ganz links der Stufe 13 Charakter, der auf 10 heruntergerechnet wurde, hier sind aber nur die weißen Werte interessant. Diese kann man mit den grünen im zweiten Bild vergleichen. Dies ist die heruntergerechnete Fassung. Zum letzten Bild kann man wiederum die weißen mit den grünen Werten vergleichen.

Man erkennt, dass man dennoch oft etwas stärker ist als vorher. Neue Rüstungen, Boni auf Eigenschaften oder Fertigkeiten steigern auch die heruntergerechneten Werte. Veränderungen auf passendere Werte führen (dies sieht man ein wenig bei dem runterrechnen von 17 auf 14) auch zu entsprechenden Anpassungen der neuen Werte. Hintergrund ist die Berechnung die – soweit ich das jetzt stichprobenweise getestet habe – einfach durch eine prozentuale Reduzierung auszeichnet. Ob dies nun plötzlich alles viel einfacher macht sei mal dahin gestellt, aber ein wenig denke ich schon – sonst hätten die Werte ja keine Bedeutung :)

Ich werde dies weiter beobachten und – wenn es dazu kommt – mit höherstufigeren Charakteren Herabstufungen nachstellen und dann berichten. Neben unnötigem Frust kann man so aber auch sagen, dass weiterspielen sich erstmal lohnt. Ansonsten – so hab ich eine unmögliche Quest “gelöst” – ist es eben ein Multiplayer-Spiel und man sucht sich Mitspieler :)

Gute Games, Guter Zweck, kleiner Preis

Momentan gibt es das Humble Indie Bundle V zu kaufen. Es sind 4 bis 8 Spiele, bei denen man den Preis frei wählen kann. Wenn man weniger als den Durchschnittsbetrag bezahlt (momentan 8 Dollar), sind es nur vier – ansonsten kommen noch vier weitere dazu (unten mit * markiert). Und die Spiele sind wirklich gut und kosten einzeln meistens schon mehr als der Durchschnittsbeitrag. Aber man sollte nicht zu sparsam sein, denn das Geld geht wenn man es wünscht an gute Zwecke: Entweder an eine Organisation, die in Krankenhäusern für elektronische Unterhaltung sorgt. Oder für eine die Datenschutz und freie Meinungsäußerung fördert. Continue reading

Satinavs Ketten Trailer

Zum DSA Point&Click Abenteuer gibt es nun einen Trailer:

Ich bin mal gespannt, ob das Spiel den aventurischen Flair auch abseits eines Rollenspiels rüberbringen kann. Bin da aber optimistischer als bei Demonicon, was einfach nur nach Action mit DSA Stempel aussieht. Das Spiel erscheint am 22. Juni und kann bereits vorbestellt werden. Es gibt auch eine Collectors Editon mit weiteren Inhalten.

Mists of Pandaria: Neues WoW Addon angekündigt

Ich habe mir dieses Jahr mal ein Virtuelles Blizzcon Ticket gegönnt und nachdem ein Raid heute Abend ausfiel konnte ich das auch genießen. Zunächst ist es schon ziemlich krass, dass sich eine Computerspielfirma mit 3 wichtigen Spielereihen soetwas seit sechs Jahren leisten kann und Menschen viel Geld bezahlen um dabei zu sein (oder noch nicht mal :D ).

Am Ende der Eröffnungsveranstaltung kam dann das, worauf wir gewartet haben: Das nächste Addon ist angekündigt worden: Mists of Pandaria. Gerüchte über die neue Erweiterung hatte es schon länger gegeben, aber nicht mehr als Gerüchte. Nun bestätigen sich diese aber und ja, es wird als neue Rasse die Pandaren geben – eine “Panda”-Rasse. Aber seht selbst im Trailer:

Mena war nach dem Trailer eher fertig, die neue Panda-Rasse passt für sie nicht nach WoW. Ich habe da weniger ein Problem damit, finde sie irgendwie lustiger als beispielsweise die Worgen, die vom Laufen und dem Mount nichts für mich sind.

Die neue Rasse kann alle Klasse abbilden mit ausnahme des Todesritters, Druiden, Paladins und Hexenmeisters. Als Klassenbonus erhalten einen Bonus von 100% bei Lebensmitteln, 15 Punkte mehr bei Kochen, sie erleiden weniger Fallschaden und – was fürs Leveln besonders interessant ist – ihr “Rested” hält doppelt so lange an. Als aktive Fähigkeit steht ein Stun zur Verfügung. Pandaren haben ein eigenes Startgebiet auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte und sind zunächst Fraktionslos. Erst ab Level 10 in etwa entscheidet man sich für eine Fraktion. Hier weitere Infos…

Ebenfalls neu ist eine Klasse: Der Mönch. Er ist von allen Völkern mit ausnahme der Goblins und Worgen spielbar und ist auf Melee ausgerichtet. Dies sowohl als Tank, Heiler und Schadensverursacher. Freue mich schon auf meinen Pandaren Melee Heiler :D

Aber viele andere Neuerungen wurden angekündigt: Eine Grundlage und für mich eine geniale Entscheidung ist es, die Möglichkeit den Charakter im Endgame zu entwickeln unabhängiger von Dungeons zu machen. Ich weiß ja nicht, wie es euch anderen WoW-Spielern geht, aber immer die gleichen Dungeons – und momentan sind es ja auch nur zwei, wenn man es effektiv macht – durchzurennen für die blöden Marken jede Woche. Ich halte mich da in letzter Zeit zurück, weil es einfach langweilig ist. Blizzard möchte im nächsten Addon viele neue Möglichkeiten bieten, um Marken zu sammeln. Ein Beispiel sind Quests, die aktuell auf dem höchstlevel nicht viel mehr bringen als zuvor. Natürlich für Gold oder Erfolge macht man die vielleicht, aber im Addon soll es auch Marken dafür geben.

Aber es werden auch neue Möglichkeiten geschaffen: Zum Beispiel PVE Szenarios, die etwas an Gruppenquests erinnern oder gar an Battlefields. Hier geht man mit normaler Questrüstung ohne besondere Rolle hinein und spielt mit anderen Spielern bestimmte Schritte durch. Für solche Ereignisse bekommt man Punkte.

Dungeons können aber auch interessanter werden mit einem Challange Modus. Hier kämpft man auch gegen die Zeit. Je nachdem wie schnell man kämpft, erhält man eine goldene, silberne  oder bronzene Medaille. Diese kann man in Gegenstände tauschen, die eher dem Aussehen dienen und damit für das neue Transmogrifieren interessant sind. Es gibt auch Ranglisten für die Geschwindigkeit der Dungeons. Um zu verhindern, dass man irgendwann nur durchrennt mit besserem Equipment wird der Schwierigkeits- oder Ausrüstungsgrad angepasst.

Neu ist der Pet Kampf. Hierbei kämpfen die “Haustiere” gegeneinander, ein wenig wie “Pokemon”. Wobei ein wenig untertrieben ist. Kämpfe sehen sogar so aus wie aus dem Spiel (siehe hier), man kann Pets in der Wildnis fangen und es gibt sogar “Arenameister”, die man herausfordert. Die Pets leveln und werden individualisiert. Man kann ihnen Namen geben und ähnliches. Kämpfen sind dabei rundenbasiert- Es sieht damit ziemlich seltsam aus und passt irgendwie nicht wirklich in das Spiel. Ich finds dennoch toll und bin sehr gespannt darauf :)

Eine große Änderung gibt es beim Talentsystem, denn es wird nur einen Baum geben anstatt bisher für jeden Specc. Der Hintergrund ist, dass die bisherigen Bäume kaum Auswahl boten. Es gibt “den richtigen” Build für jede Aufgabe und bestimmte Talente muss man einfach wählen. Mit dem neuen System bekommt man alle wichtigen Fähigkeiten und Talente durch die Klassen- und Speccwahl direkt mitgegeben. Der Talentbaum bietet dann alle 15 Level eine Auswahl zwischen drei Talenten, von denen man eins wählen kann. Diese haben oft ein ähnliches Thema unterscheiden sich dann im Detail. Es mag dabei minimale Vorteile für bestimmte Spielweise geben, aber soweit ich das bei dem Panel gesehen habe, sind es wirklich eher Dinge die die Spielweise betreffen und nicht zwingend zu wählen sind. Im übrigen kann man die Talentverteilung ähnlich ändern wie Glyphen, also durchaus auch zwischen Kämpfen wechseln, was besser passt.

Ansonsten gibt es noch einige Kleinigkeiten, die sich ändern werden. So wird es Account Archivements geben, Scholomance und das Kloster (Flügel 1+2) werden in Heros umgesetzt im neuen Addon, Weltbosse werden wieder aufkommen, Quests beeinflussen mit Buffs oder speziellen Gegnern oder Loots Ini- oder Raid-Runs. Und Quests sollen weniger linear verlaufen. Wie immer das sein mag.

Ich finde die Ankündigung wirklich spannend. Die Möglichkeit viel mehr im Endgame zu machen und dafür belohnt zu werden macht das Spiel vielleicht spannender, als es momentan ist, wo im PvE eigentlich nur Ini-Runs neben den Raids Sinn machen. Questen mag Spaß machen, aber bringt keine wirkliche neue Ausrüstung. Also ich freue mich auf die neue Erweiterung, vielleicht noch mehr als auf die vorherigen, da sie wirkliche Neuigkeiten bringt und nicht nur altes neu verpackt.

Dragon Age Miniserie

Ich hatte vor einiger Zeit ja schon auf die neue Dragon Age Mini-Web-Serie hingewiesen, die Felicia Day gedreht hatte und auf die ich sehr gespannt war, weil ich ihre Produktion von The Guild (auch mehrmals erwähnt) sehr gut fand. Der erste Teil ist heute erschienen und ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Ein richtigen “Wow”-Effekt hatte ich noch nicht, aber ich denke das ist in 9 Minuten auch kaum vorstellbar.

Dazu ist auch ein neuer Spielinhalt zum zweiten Teil erschienen, den ich zwar schon gekauft, heruntergeladen und installiert habe, wo das spielen aber mit Sicherheit noch viele Tage warten muss, bis die DIplomarbeit endlich abgegeben ist. Aber bis dahin gibts ja vielleicht bei Mena ein Review, die sich noch mehr auf das ganze gefreut hatte :)

Gamescom: Was wir gesehen haben

Letzte Woche war die Gamescom in Köln und für einen Tag haben auch wir ins Getümmel gestürzt. Auch wenn wir auch dieses Jahr nur einmal dort waren und darum weder Zeit noch Lust auf vier Stunden für Assassins Creed oder ähnlichem anzustehen, kann man sich doch einen kleinen Überblick über die ein oder andere Neuigkeit machen.

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Witcher 2 auch bald für die XBox

Mitten in der Prüfungszeit erschienen für den Computer vor kurzem L.A. Noire, bei dem man einen Polizisten in den USA der 50er Jahre spielt, und The Witcher 2, ein Rollenspiel, welches von Konsequenzen getrieben wird. Meine Wahl war auf L.A. Noire gefallen, worüber ich in den nächsten Tagen bestimmt noch berichten werde, aber Witcher 2 steht definitiv noch auf der Liste zu spielender Spiele- auch weil ich hoffe, dass der Nachfolger hier besser ist, als bei Dragon Age 2.

Ich hab noch keine Bewertungen gesehen, aber womöglich könnte ich auch bis zum Jahresende warten, denn dann erscheint das Spiel auch für die XBox. Kein Kampf mit Hardwareanforderungen und das Spiel war ja auch durchaus eher actiongetrieben, würde also passen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung auch passend ist.

Naja, ob ich wirklich so lange warten kann, wird sich erst noch zeigen. Staatschef müsste man sein, dann bekommt man solch ein Spiel auch geschenkt :D

Bei seinem Besuch in Polen wurde der US-Präsident Barack Obama nämlich mit einer Kopie von The Witcher 2 beschenkt. Neben dem Rollenspiel überreichte Tusk auch einige Romane von Andrzej Sapkowski, für die Geschichte von The Witcher verantwortlich, sowie ein iPad mit ein paar polnischen Filmen.

Was so alles verschenkt wird, aber ich finde es gut, dass Computerspiele so immerhin als Kulturgut anerkannt werden, welches zu Repräsentationszwecken genutzt wird.

Dragon Age 2 – Erste Eindrücke

imageSeit heute ist der Nachfolger des Rollenspiel Epos Dragon Age erschienen bzw. zu spielen. Installiert hatte ich das Spiel gestern Vormittag schon, aber spielen durfte man erst ab 0 Uhr. Allein das hatte einige Kritik hervorgerufen, mir war es relativ gleichgültig, da ich Mittwoch eh viel arbeiten musste und so ging es dann um 0 Uhr los. Hier einige erste Eindrücke nach etwas mehr als 8 Stunden gespielter Zeit.

Story

Das Spannendste an Dragon Age war für mich die Geschichte und vor allem die Konsequenzen des eigenen Handelns. Ob es wirklich am Spiel etwas geändert hat, wenn man den einen Zwergen anstatt den anderen auf den Thron setzt oder anderes, kann ich natürlich nicht endgültig sagen – habe den ersten Teil nur einmal durchgespielt und das ist nicht lange her :)

Wichtiger als die Frage ob Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben ist, dass zumindest dieser Eindruck erweckt wurde. Wenn man nicht weiß, dass bei der anderen Auswahl das gleiche Ergebnis gekommen wäre und man anhand der Reaktionen und Handlungen den Eindruck bekommt, dass dies alles nur so geschehen ist, weil man sich an jener Stelle eben anders entschieden hat, ist dies mehr als ausreichend und unheimlich fesselnd.

Dieses Gefühl konnte Dragon Age 2 bei mir bisher nicht wirklich erzeugen. Man muss dazu vielleicht auch kurz den Hintergrund erläutern: Im zweiten Teil spielt man einen Flüchtling, der nach dem Angriff der Dunklen Brut fliehen muss und dann in der Stadt Kirkwall eine neue Heimat finden. Anders als beim Vorgänger erlebt man also keine spezielle eigene Hintergrundgeschichte und ich finde das schränkt zumindest denn Wiederspielwert doch etwas ein. Beim ersten Teil war es ja auch interessant, was sich für die Magierin aus dem Turm anders entwickelt aufgrund der Herkunft, als mit meinem adeligen Krieger. Die einzige Unterscheidung ist hier durch drei Klassen gegeben: Krieger, Magier und Schurke. Ob dadurch andere Handlungsstränge auftauchen kann ich natürlich noch nicht beurteilen, kann mir das aber maximal beim Magier vorstellen. Aber wer weiß, was noch kommt.

Das muss ich wie schon geschrieben auch für die Handlung und Konsequenzen tun. Bisher fühle ich mich von Quests eher überrannt, so das wesentliche dann ggf. schneller untergehen und alles “gleicher” wird, egal ob es nun um eine Story-relevante Quest oder eine eher unbedeutende Nebenquest. Im Prinzip ist mir das relativ egal, ich will ja eh das ganze Spiel kennen lernen, aber wenn das bunt durcheinander geht, weil in einem Gebiet nunmal 4-5 Quests zu erfüllen sind und dazu noch 1-2 neue kommen, kann der Überblick leider leicht verloren gehen. Die Questübersicht teilt das dagegen fein säuberlich auf und auch die Karte gefällt mir etwas besser, da sie sofort zu einer Region gehörige Quests anzeigt.

Bisher kann ich also sagen gute Unterhaltung, aber das Überraschungselement oder gar ein Ärgern über frühere Entscheidungen fehlt doch etwas.

Die Charaktere sind recht nett gestaltet und ich bedauere schon wieder, nicht alle mit dabei zu haben. Allerdings wechsle ich häufiger und muss sagen, dass verschiedene Charaktertypen zu erkennen sind und man vielleicht nicht mit einem Mitglied der Stadtwache auf eine Schmugglertour gehen sollte. (Wobei ob was passiert praktisch, weiss ich nicht, hab vorher die Gruppe umgestellt :D ) Was ich dagegen auch hier wieder negativ finde, sind mangelnde Dialogmöglichkeiten mit den Charakteren. Man kann diese teilweise in ihren Häusern ansprechen, aber das wird dann als Quest auch angekündigt. Einerseits ganz nett, dass man so sieht, wenn es etwas neues gibt, andererseits kamen mir die Dialoge und daraus ergebenden Quests und zu findenden Gegenstände im Vorgänger doch länger und spannender vor.

Dialoge

Als ein Vorteil und Lob für das Spiel hatte ich gehört (ich habe noch keine Testergebnisse wirklich gelesen, um unbefangen an das Spiel zu gehen), dass der Charakter eine Stimme bekommen hat. Im Vorgänger standen ja immer komplette Sätze da, jetzt sind es nur kurze Zusammenfassungen dessen, was der Charakter dann ausformuliert. Dies sieht dann in etwa so aus:

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Rechts stehen in der Regel drei Auswahlmöglichkeiten, wobei der Ton und die Stimmung der Nachricht mit einem Symbol davor dargestellt wird. In dem vorherigen Bild ist beispielsweise eine “ironische, humorvolle” Antwort markiert. Links kann man dann meist weiter Nachfragen oder eine entsprechende Auswahl von Fragen öffnen oder bekommt besondere Antworten, die sich aus vorherigen Fragen oder Gesprächen ergeben haben.

Ich muss zugeben, dass mir die Stimme selber doch ganz gut gefällt, also die Tatsache, dass es einen wirklichen Dialog gibt und der Gegenüber nicht nur auf angeklickte Fragen antwortet. Auch die Sache mit den Emotionen hilft dabei, dies ein wenig einzuschätzen. Dennoch reichen mir diese “Zusammenfassungen” oder Umschreibungen nicht ganz aus und manchmal finde ich, dass der gesprochene Text dann doch sehr weit davon abweicht. Nicht von der Emotion, sondern eben vom Inhalt her.

Fertigkeiten, Produktion und Gegenstände

Was mir auch etwas fehlt, ist das Überreden. Ich weiß nicht, ob das irgendwie integriert ist, aber ich fand es ganz nett, dass im Vorgänger manchmal Antworten nur da standen, weil man Überzeugen hoch genug gesetzt hatte, genug Klugheit hatte oder ähnliches. Jetzt scheint es von wenigen Ausnahmen abgesehen auf diese drei Auswahlmöglichkeiten an zu kommen.

Ansonsten werden Fertigkeiten mehr über die Eigenschaften gehandhabt. Schlösser knacken können alle Schurken ab einer Klugheit von 20, 30 oder 40 Punkten – je nach Schwierigkeit. Ich muss sagen, dass ich dies nicht problematisch finde, sofern man das erstmal raus hat. Im Gegenteil fand ich die Eigenschaften im ersten Teil irgendwann auch sinnlos, wenn alle die Kampfkunst und Taktik ganz hoch hatten, war der Rest eher sinnlos – sofern man Kräuterkunde, Alchemie und so nicht nutzt.

Diese wird hier auch wie ich finde etwas leichter genutzt. Anstatt Rohstoffe zu sammeln, sammelt man Rohstoffquellen. Also sobald man irgendwo Elfengras gesehen hat, hat man diese Quelle. Dann kann man bei den entsprechenden Händlern Gifte, Tränke oder Runen in Auftrag geben und bekommt die gegen Gold zugestellt. Das gefällt mir persönlich besser, aber ich hatte mich mit der Produktion von Dingen im ersten Teil auch nicht wirklich beschäftigt.

Einige Zeit ist aber dafür drauf gegangen, regelmäßig die Taschen nach besseren Gegenständen für alle Charaktere durchzugehen und so bei jedem zu gucken, ob es bessere Handschuhe, Rüstungen, Schuhe oder ähnliches gibt. Dies ist etwas entschlackt worden, denn nun gibt es Körperrüstungen nur noch für den Spielercharakter. Alle anderen haben ein festes Rüstungsset, welches mitlevelt (denke ich) und was durch besondere Ereignisse (wahrscheinlich das, was im ersten Teil eine besondere Fertigkeit war) aufgewertet wird. Man achtet darum bei anderen Charakteren nur noch nach Waffen, Ringen und Amuletten. Und auch das ist einfacher, denn diese haben nun eine Sternbewertung: Auf einer Skala von 0 bis 5 Sternen ist so sofort sichtbar, wie gut ein Gegenstand ist.

Ich muss sagen das neue System ist deutlich schneller als früher, wo man durch 8 Charaktere durchgehen musste und alles geprüft hat. Aber vielleicht war ich damals ja auch zu akribisch.

Kampf und Steuerung

Ich hatte das Spiel zuerst als Demo auf der PS3 gesehen und ehrlichgesagt gehofft, dass es sich um die Konsolenvariante handelt und die PC Version wie im Vorgänger vielleicht etwas strategischer bleibt. Dem ist nicht so. Ich finde Kämpfe sind actionorientierter geworden und auch schneller. Ich muss sagen, dass ich auf dem normalen Schwierigkeitsgrad mit den üblichen “Trash-Gruppen” bisher wenige Probleme hatte, nur eben bei Bossen oder größeren Mengen wurde es mal knapp, aber ich glaube ich musste noch nicht einmal deshalb neuladen. Ich bin mir noch etwas unschlüssig über den Stil, aber als Schurke macht es momentan noch viel Spaß und von daher bin ich zufrieden.

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Auch das Screenlayout selber ist recht übersichtlich, vielleicht etwas spartanischer als beim Vorgänger, aber ich finde es ist funktionabel und schnell zu spielen. Besonders gut – auch wenn es eigentlich zu “Gegenstände” gehört hätte, gefällt mir, dass es nur eine Heiltrankart gibt. Im letzten Teil hatte ich ja vom leichten über den normalen bis zum schweren oder mächtigen Wunsumschlag einige in der Leiste, das ist jetzt leichter gelöst. Ansonsten hat sich die Steuerung nicht wirklich geändert.

Zwischenfazit

Ich werde das Spiel in den nächsten Tagen ja weiter spielen und dann wohl auch nochmal berichten, aber bisher fühle ich mich gut unterhalten. Nicht weniger, aber auch nicht wirklich mehr. Ich kippe nicht vor Begeisterung vom Stuhl, muss diesen aber auch nicht vor Enttäuschung aus dem Fenster schmeißen.

Wie gesagt der Kampf selber ist okay. Mir gefällt, dass es nicht ewig dauernde Trashgruppenkämpfe gibt, sondern dies recht fix abzuhandeln ist und man sich so auf das wesentliche Konzentrieren kann. Wenn jetzt in den nächsten Stunden die Story noch mehr anzieht oder die ersten Konsequenzen (deutlicher) auftreten, dann wäre es natürlich noch sehr viel besser.