Überbevölkerung als Ursache des Klimaproblems – wohl kaum

In der Klimadiskussion gibt es auch immer eine kleine aber lautstarke Gruppe, die die Überbevölkerung als Ursache heranführt. Mit einer einzigen Zahl kann man dieser Aussage – die in Folge zu Euthanasie führen kann, wie ich selber bei McPlanet hören durfte – denke ich gut aushebeln: Ein Amerikaner verbraucht 32 mal soviel, wie ein Kenianer. Damit dürfte klar sein, dass erst wenn die afrikanische Bevölkerung 32 mal so hoch wäre, wie die des Westens könne hieraus ein Problem werden. Stattdessen ist wohl einfach der Verbrauch im Westen zu hoch. Zu diesen Aussagen kommt zumindest Jared Diamond, der daraus folgert, dass der Verbrauch – und damit meint er nicht zwingend den Lebensstandard – des Westens sinken müsse, grade wenn nun China und Indien noch aufsteigen.

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